Von der Wohnungsnot zur Wohnung in Not: Jeder zweite Student wohnt bei den Eltern oder in einer WG

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Berlin, 24. Januar 2017. Studentenwohnheim, WG oder Hotel Mama: Für Studenten gibt es viele Möglichkeiten des Wohnens. Uniplaces (www.uniplaces.de), eines der führenden Onlineportale für die Vermittlung von Studentenunterkünften, hat in einer Studie untersucht, für welche Wohnform sich Studenten entschieden haben – und auch aus welchen Gründen. Dabei zeigt sich: Wohnen ist auch zunehmend eine Frage des Geldbeutels. Für 56 Prozent der Befragten ist die finanzielle Lage der Hauptgrund, warum sie bei ihren Eltern wohnen.

Uniplaces hat 1.040 Studenten in Deutschland unter anderem danach gefragt, wie ihre aktuelle Wohnsituation aussieht. Am häufigsten wurde das WG-Zimmer genannt: Knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) gibt an, in einer Wohngemeinschaft zu leben. Fast genauso viele setzen allerdings auf die vertraute Umgebung im Zuhause der Eltern, 23 Prozent der Befragten wohnen bei ihrer Familie. Nur jeder Sechste (15 Prozent) lebt in einer eigenen 1-Zimmer-Wohnung. 14 Prozent der Befragten wohnen in einer 2-Zimmer-Wohnung, 13 Prozent haben sogar mehr als zwei Zimmer zur Verfügung. Im Studentenwohnheim lebt hingegen nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent).

Wohnen bei den Eltern – Zweckbündnis oder freie Entscheidung?

Die Gründe, warum ein so großer Teil der Befragten bei den Eltern wohnt, sind vielfältig. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) sagen, dass es in ihrer aktuellen Situation praktischer sei und daher keine Notwendigkeit bestehe, das Zuhause der Eltern zu verlassen. Insbesondere bei den männlichen Befragten scheint diese Einstellung zu überwiegen: Knapp Dreiviertel (74 Prozent) wohnen aus diesem Grund bei den Eltern, während es bei den Frauen 60 Prozent sind. Mehr als die Hälfte aller Studienteilnehmer leben aus finanziellen Gründen bei den Eltern – 56 Prozent der Befragten können sich schlicht keine eigene Wohnung leisten. Bei den Frauen war dies ein besonders häufig genanntes Argument – 61 Prozent stimmten dem zu, bei den männlichen Studienteilnehmern waren es 42 Prozent. Insgesamt ist jeder Zehnte (9 Prozent) immer noch auf der Suche nach einer Wohnung und lebt übergangsweise bei den Eltern. Neun Prozent der Befragten geben als Hauptgrund dafür an, einen eigenen Wohnbereich zu haben.

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahl der Wohnungsart sehr häufig mit dem Geldbeutel zusammenhängt“, sagt Kerstin Meergans Papadopoulos, Country Marketing Manager Germany bei Uniplaces. „Die Wohnsituation ist angespannt, Studenten versuchen, mit dem Geld, das sie haben, zurecht zu kommen. Eine Wohngemeinschaft ist da häufig eine günstige Alternative, wenn sich kein Platz im Studentenwohnheim findet. Wenn das Geld nicht zum Auszug reicht, bleiben natürlich auch viele Studenten bei ihren Eltern, auch weil sie sich die Mieten nicht leisten können“, so Meergans Papadopoulos.

 

Ergebnisse der Uniplaces-Studie „Wohnsituation von Studenten 2017“

Wie wohnst Du zurzeit?

  1. WG-Zimmer (24%)
  2. Bei den Eltern (23%)
  3. 1-Zimmer-Appartement (15%)
  4. Wohnung mit mehr als zwei Zimmer (14%)
  5. 2-Zimmer-Appartement (13%)
  6. Studentenwohnheim der Uni (vermittelt übers Studentenwerk) (9%)
  7. Studentenzimmer/-wohnheim eines privaten Anbieters (2%)

Warum wohnst du bei deinen Eltern?

  1. Es ist praktisch und ich sehe nicht die Notwendigkeit auszuziehen (64%)
  2. Ich kann mir keine eigene Wohnung leisten (56%)
  3. Ich suche eine Wohnung, kann aber keine finden und wohne daher, quasi als Übergang, noch bei meinen Eltern (9%)
  4. Ich habe meinen eigenen Wohnbereich / eine Anliegerwohnung (9%)
  5. Sonstiger Grund (5%)

 

* Die Studie wurde von dem Marktforschungsunternehmen promio.net im Auftrag von Uniplaces im Januar 2017 deutschlandweit durchgeführt. Insgesamt haben 1.040 Studenten an der Umfrage teilgenommen.

 

Über Uniplaces

www.uniplaces.de ist die am schnellsten wachsende internationale Website zur Buchung von Studentenunterkünften. Der Online-Marktplatz ermöglicht Studenten, einfach und sicher eine Unterkunft zu finden und zu buchen. Vermietern bietet Uniplaces eine vertrauensvolle Plattform, um internationalen Studenten ihre Mietobjekte anzubieten. Uniplaces arbeitet eng mit Universitäten und professionellen Anbietern von Unterkünften zusammen. Ziel ist es, Nummer 1 bei der Vermittlung für Studentenunterkünfte weltweit zu werden. Unterstützt wird Uniplaces von Top-Investoren wie Octopus Investments und den Gründern von Zoopla und LOVEFiLM. Gegründet im Jahr 2013 unterhält Uniplaces heute Büros in Berlin, Lissabon, London, Madrid und Mailand. Derzeit beschäftigt Uniplaces ein Team von über 130 Mitarbeitern.
Als einziges portugiesisches Unternehmen ist Uniplaces 2017 in der Forbes-Liste „30 unter 30“ in der Kategorie Technologie genannt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.uniplaces.de

 

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