ESCP Europe: Trends und Herausforderungen für das Internationale Management in 2017

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Berlin, 20. Januar 2017. Professor Dr. Stefan Schmid, Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management und Strategisches Management an der ESCP Europe, identifiziert vier Trends, die die Internationalisierung von Unternehmen im Jahr 2017 beeinflussen.

Trend 1

„Die USA sind und bleiben Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner. Dies wird sich auch unter dem neuen Präsidenten Donald Trump nicht ändern“, erklärt Schmid. „Die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen haben eine lange Tradition; dies gilt nicht nur für Direktinvestitionen, sondern auch beim Export.“

Trend 2

„China wird als Wirtschaftspartner Deutschlands weiter an Bedeutung gewinnen“, stellt Schmid fest. „Bisher machen chinesische Übernahmen zwar nur einen kleinen Teil der Direkt-investitionen in Deutschland aus; denn schaut man sich die 30 größten Übernahmen 2016 an, so waren lediglich vier chinesischen Ursprungs. Doch chinesische Unternehmen werden verstärkt in deutsche Unternehmen investieren. Deutschland ist gut beraten, generelle Vorurteile gegenüber chinesischen Investitionen hierzulande abzulegen. Eine politische Aufgabe wird es aber auch umgekehrt sein, sich in China mit Nachdruck  für mehr Offenheit bei Investitionen deutscher Unternehmen zu engagieren.“

Trend 3

„Die Komplexität der Wertschöpfungsnetzwerke wird sich gerade für deutsche Konzerne noch erhöhen“, sagt Professor Schmid. „Über Ländergrenzen hinweg müssen alle Wertschöpfungs­aktivitäten, von der Forschung über die Entwicklung und die Produktion bis zum Vertrieb und Service, optimiert werden. Die große Herausforderung für das Management wird es nicht sein, einen Auslandsmarkt oder Standort bestmöglich auszuwählen, sondern alle Aktivitäten über Ländergrenzen hinweg optimal zu koordinieren.“

Trend 4

„Export darf als Marktbearbeitungsstrategie nicht vergessen werden“, betont Schmid. „Internationalisierung von Unternehmen spielt sich nicht nur über Megatransaktionen ab, wie z.B. die Übernahme von Monsanto durch Bayer. Vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen ist der Export nach wie vor zentral. Gerade hier zeigt sich, dass deutsche Unternehmen auch in Ländern erfolgreich sein können, die nicht ganz oben auf der Top-Ten-Liste des Außenhandels stehen. Oftmals besetzen hiesige Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen im Ausland Nischen und werden damit Marktführer. Daher sollten sie auch in geografischer Hinsicht Märkte für den Export identifizieren, in denen sie ihre spezifischen Wettbewerbsvorteile „ausspielen“ können.“

 

Über die ESCP Europe
Die ESCP Europe, die weltweit älteste Wirtschaftshochschule (est. 1819), mit ihrem seit 1973 bestehenden Multi-Campus Modell in Berlin, London, Madrid, Paris, Turin und Warschau „lebt“ und fördert aktiv den europäischen Gedanken. Heute hat die ESCP Europe rund 4.000 Studierende und 5.000 Executives aus über 90 Nationen an ihren sechs europäischen Standorten. Die ESCP Europe in Berlin ist als wissenschaftliche Hochschule staatlich anerkannt und bundesweit die erste Hochschule, die von allen drei wichtigen internationalen Akkreditierungsagenturen – AACSB, AMBA und EFMD (EQUIS) – anerkannt wurde und damit die so genannte „Triple Crown“ erhalten hat. Als solche kann sie Abschlüsse verleihen, inklusive Doktortitel. Ihr Erfolg spiegelt sich auch in Rankings wider – im FT European Business School Ranking belegt die ESCP Europe regelmäßig Spitzenplätze.

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