Deutschland ist Weihnachtsmarktweltmeister: 270 Millionen Besucher und 2,5 Milliarden Umsatz erwartet

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  • 9 von 10 Deutschen wollen dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt besuchen – im Schnitt 3 Mal
  • 73 Euro geben Bundesbürger für Glühwein & Co. aus – im Westen deutlich mehr als im Osten
  • Meiste Ausgaben für Essen und Trinken – Frauen schlagen auch bei Deko- und Geschenkartikeln zu
  • 60 Prozent finden Weihnachtsmärkte zu teuer – neun von zehn Deutschen sind gegen Eintritt
     

Berlin, 06. November 2014. In keinem anderen Land der Welt haben Weihnachtsmärkte eine so große Bedeutung wie in Deutschland. Allein in diesem Jahr werden 270 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland sowie Gesamteinnahmen von 2,5 Milliarden Euro erwartet – deutlich mehr als in Frankreich (826 Millionen Euro), Großbritannien (384 Millionen Euro) und den USA (352 Millionen Euro) auf den folgenden Plätzen. Das ergab eine internationale Studie von deals.com (www.deals.com), dem Portal für kostenlose Gutscheine und einem Unternehmen von
RetailMeNot, Inc., in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research.

In einer weiteren bevölkerungsrepräsentativen Studie hat deals.com herausgefunden, dass 93 Prozent der Deutschen dieses Jahr auf einen Weihnachtsmarkt gehen wollen – und dabei durchschnittlich drei Besuche planen. Die festliche Einstimmung bei Schlemmerspaß und Einkaufsbummel lassen sie sich einiges kosten: Durchschnittlich 72,80 Euro plant jeder in der kommenden Weihnachtssaison für sich, Freunde und Familie auf Christkindelmärkten auszugeben – mit 105 Euro am meisten in Bayern, in Sachsen hingegen weniger als halb so viel (52 Euro). Generell geben Marktbesucher aus den alten Bundesländern deutlich mehr aus als jene in den neuen (76 Euro vs. 58 Euro).

Schlemmen statt Shoppen: Zwei Drittel kommen wegen des Glühweins

Die meisten Ausgaben auf Weihnachtsmärkten entfallen auf Essen und Trinken: Vier von fünf Deutschen genießen gerne das kulinarische Angebot und zwei Drittel wärmen sich am Glühwein. Für weihnachtliche Besorgungen bleibt da bei weniger als der Hälfte der Besucher Geld übrig – wobei vor allem Frauen gerne bei festlichen Dekoartikeln (52 Prozent) und Weihnachtsgeschenken (36 Prozent) zugreifen. Männer nutzen den Weihnachtsmarkt für andere Zwecke: Glühwein (67 Prozent) und andere alkoholische Getränke (25 Prozent) haben für Herren die größte Anziehungskraft auf Weihnachtsmärkten. 14 Prozent der Besucher geben Geld an Fahrgeschäften und Schießbuden aus, wobei diese im Westen wesentlich weniger gefragt sind als im Osten (12 Prozent vs. 25 Prozent) – dort haben die Märkte eher einen Rummelcharakter.

Wofür Deutsche auf Weihnachtsmärkten Geld ausgeben:

  1. Essen (außer Süßigkeiten) 79%
  2. Glühwein 64%
  3. Süßigkeiten 57%
  4. Dekoartikel (z.B. Gestecke, Kerzen, Weihnachtsschmuck) 44%
  5. Weihnachtsgeschenke (außer Dekoartikel) 31%
  6. Alkoholfreie Getränke 30%
  7. Alkoholische Getränke (außer Glühwein) 17%
  8. Fahrgeschäfte, Schießbuden etc. 14%
  9. Kleidung & Schmuck (außer Weihnachtsschmuck) 11%
  10. Gar nichts 1% 

Hohe Preise versalzen die Festtagsstimmung – Eintritt für Weihnachtsmärkte unerwünscht

60 Prozent der Deutschen würden gerne noch häufiger auf Weihnachtsmärkte gehen, doch die hohen Preise vor Ort machen ihnen einen Strich durch die Rechnung. Vor allem drei Viertel der 16- bis 29-Jährigen verzichten aus finanziellen Gründen auf häufigere Besuche. Kein Wunder, dass sich in einem Punkt fast alle einig sind: Eintritt hat auf Weihnachtsmärkten nichts verloren – neun von zehn Deutschen lehnen dies als unpassend ab.

Über die Studien

Eine bevölkerungsrepräsentative Studie wurde von deals.com im Oktober 2014 unter über 1.284 deutschen Verbrauchern durchgeführt. Zudem realisierte das Unternehmen eine internationale Erhebung gemeinsam mit dem Centre for Retail Research, welche umfangreiche statistische Analysen, Händlerinterviews sowie repräsentative Bevölkerungsbefragungen in mehreren Ländern beinhaltete.

Alle Ergebnisse rund um Weihnachtsmärkte sind unter folgendem Link einzusehen: http://www.deals.com/umfragen/weihnachtsmarkt-2014.

Über deals.com

deals.com bietet auf einer Plattform übersichtlich und tagesaktuell Gutscheine und Rabatte von über 1.800 Online-Händlern. Markenartikel aus zahlreichen Branchen wie Mode, Elektronik, Restaurants oder Reisen können mit Hilfe von Gutscheincodes, Rabattangeboten oder anderen Aktionen sofort günstiger erworben werden. deals.com ging im Mai 2012 an den Start und hat seinen Hauptsitz in Berlin. deals.com gehört zu RetailMeNot, Inc., dem weltweit größten Marktplatz für digitale Gutscheine. RetailMeNot, Inc. wurde 2009 in Austin, Texas (USA), gegründet und betreibt neben deals.com führende Gutscheinportale in den USA und Kanada (RetailMeNot), UK (VoucherCodes), den Niederlanden (Actiepagina) und Frankreich

(Bons-de-Reduction, Poulpeo und ma-reduc). RetailMeNot, Inc. ging im Juli 2013 an die Börse und ist an der NASDAQ unter dem Kürzel „SALE“ gelistet.

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