Rund um Mitarbeitergesundheit gibt es heute eine Vielzahl an Angeboten. Zugleich liegen die Fehlzeiten weiterhin auf einem hohen Niveau, insbesondere aufgrund psychischer Belastungen. Für viele Unternehmen entsteht daraus ein widersprüchliches Bild: Trotz wachsender Investitionen bleibt die nachhaltige Wirkung häufig aus.
Psychische Belastungen zählen mit durchschnittlich 28,5 Fehltagen* zu den häufigsten Ursachen für längere Fehlzeiten im Arbeitskontext. Gleichzeitig bleiben sie oft lange unbemerkt, da sie sich schleichend entwickeln und individuell unterschiedlich wahrgenommen werden. Ohne frühzeitige Gegenmaßnahmen können sie zu Leistungseinbußen, langen Ausfallzeiten oder ernsthaften Erkrankungen führen. Zudem sorgt die Unsicherheit darüber, was privat ist und wo berufliche Verantwortung beginnt, häufig für Zurückhaltung im Umgang mit Arbeitskollegen. Die folgenden fünf Tipps geben Orientierung, sowohl für Beschäftigten als auch für Führungskräfte.
Frauengesundheit als strategischer Faktor Flexible Gesundheitslösungen aus einer Hand erhöhen Teilnahmequote
Frauen sind heute stärker denn je in die Erwerbstätigkeit integriert: Während 1991 rund jede zweite Frau berufstätig war (57 %), sind es heutzutage bereits knapp drei von vier (74 %)*1. Damit sind Frauen eine tragende Säule des Arbeitsmarktes, wichtige Fachkräfte und zunehmend auch in Führungspositionen vertreten.
Steigende psychische Fehlzeiten, knappe HR-Budgets und Fachkräftemangel zwingen Unternehmen zum Umdenken: Präventives Gesundheitsmanagement wird zum strategischen Hebel.
Die aktuellen Gesundheitsreporte sind eindeutig: Psychisch bedingte Fehlzeiten nehmen kontinuierlich zu und sind schon längst für Unternehmen ein ernstzunehmendes wirtschaftliches Risiko. Doch die oftmals langen Ausfälle sind vermeidbar. Denn viele Betroffene zeigen erste Belastungssignale schon Wochen oder Monate vor der Krankmeldung: Eine im Auftrag von Acture durchgeführte Studie des Forschungsinstitut Highberg aus dem Frühjahr 2025 zeigt, dass 83 Prozent* bereits seit Monaten unter der Situation gelitten haben. Aber nur 11 Prozent von ihnen wurden von ihrer Führungskraft darauf angesprochen. Vor diesem Hintergrund gewinnt präventives und planbares Betriebliches Gesundheitsmanagement (kurz BGM) eine strategische Bedeutung.
Ausgewählte B2B-Leistungen von My7steps und KI.M erweitern das Acture PortfolioGanzheitliche, flexible Gesundheitslösungen aus einer Hand
Mit Beginn des Jahres 2026 startet Acture in Deutschland in ein neues Kapitel: Nach der Übernahme mehrerer spezialisierter Anbieter in den vergangenen Jahren hat das Unternehmen die Integration nun abgeschlossen. Die operative Führung der Acture Germany GmbH liegt dabei bei Alexander Hamacher, der kürzlich zum CEO ernannt wurde. Evermood und moveUP treten ab sofort unter Acture auf, zudem wurden die B2B-Leistungen von My7steps sowie des Kölner Instituts für Managementberatung (KI.M) in das Angebot integriert.
Acture, führender Anbieter im Betrieblichen Gesundheitsmanagement, verstärkt seine Führungsstruktur: Alexander Hamacher übernimmt ab sofort als CEO die Leitung des Deutschlandgeschäfts. Maudie Derks bleibt CEO der Acture Group und steuert weiterhin die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf internationaler Ebene.
Checkliste: Unternehmensmaßnahmen zur Förderung psychischer Männergesundheit
Berlin, 11. November 2025 – Männer gelten als belastbar, rational und leistungsfähig, doch genau dieses Rollenbild führt dazu, dass psychische Erkrankungen bei männlichen Beschäftigten oft unerkannt bleiben. Laut dem DAK Psychreport 2025 verursachen psychische Erkrankungen die dritthöchste Zahl an krankheitsbedingten Ausfällen. Gleichzeitig nehmen Frauen statistisch häufiger psychotherapeutische Hilfe in Anspruch, was sich auch in der Nutzung entsprechender Angebote zeigt: Bei My7steps, einer App für psychologische Unterstützung, machen Männer nur 30 Prozent der Nutzer aus. Die Dunkelziffer psychisch belasteter Männer bleibt jedoch hoch – nicht zuletzt, weil traditionelle Rollenbilder es erschweren, offen über seelische Gesundheit zu sprechen. Hinzu kommt, dass sich psychische Belastungen bei Männern oft anders äußern als bei Frauen.
Mit drei Maßnahmen können Arbeitgeber aktiv zur Entlastung beitragen
Hamburg, 21. Oktober 2025 – Noch nie waren Frauen so stark in die Erwerbstätigkeit integriert wie in der heutigen Zeit. 1991 war etwa jede zweite Frau berufstätig (57 %), 2024 waren es knapp drei von vier (74 %)*1. Besonders die Altersgruppe zwischen 45 und 55 Jahren ist heute fest im Arbeitsleben verankert: Über vier von fünf Frauen in diesem Alter sind erwerbstätigt (83 %)*2.
Hamburg, 09. Oktober 2025 – Am 10. Oktober ist World Mental Health Day. Ein Tag, der deutlich macht, dass psychische Gesundheit ein gesamtgesellschaftliches Thema ist. Doch trotz wachsender Akzeptanz im privaten und beruflichen Umfeld stehen viele Menschen weiterhin vor langen Wartezeiten auf Therapieplätze: Im Durchschnitt vergehen fünf bis sechs Monate, bis ein Platz verfügbar ist. Für viele Betroffene ist das zu lang und oftmals fehlt in der für sie belastenden Situation schlicht die Kraft für eine lange Suche nach einem passenden Therapeuten. Genau hier setzt My7steps an: Als Kombination aus digitaler App und persönlichen Gesprächen mit speziell geschulten Psychologen bietet My7steps sofort verfügbare Hilfe für Menschen mit leichten bis mittelschweren psychischen Beschwerden, ohne Wartezeiten und bei einigen Krankenkassen bereits ohne Rezept.
Acture expandiert in den skandinavischen Markt durch Übernahme der dänischen Health Group A/S
Hamburg, 02. September 2025 – Acture, der Pionier im Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Spezialisierung auf Wellbeing, Abwesenheitsmanagement und Versicherungen, gibt die Übernahme der dänischen Health Group A/S bekannt. Die Akquisition stellt einen wichtigen Meilenstein in Actures europäischer Wachstumsstrategie dar: Sie stärkt die Präsenz auf dem gesamten Kontinent und schafft gleichzeitig eine solide Basis für die Expansion in den skandinavischen Markt.