Bisheriger Jahresvergleich bestätigt Geschäftszunahme in der Gastronomie Der traditionelle Blumenstrauß scheint jedoch in Gefahr
Der Internationale Frauentag am 8. März ist in Ostdeutschland ein wichtiger Tag und spielt höchstwahrscheinlich auch für Händler wieder eine große Rolle. Eine aktuelle Auswertung* des globalen Finanztechnologie-Unternehmens SumUp (www.sumup.de) der letzten beiden Jahre zeigt, dass die Zahl der Transaktionen rund um den Frauentag bei Bars/Clubs und Cafés/Restaurants steigt. Gastronomen profitieren deutlich von diesem Tag, der in Berlin und Mecklenburg/Vorpommern sogar Feiertag ist. Bei Blumenhändlern scheint sich mittlerweile jedoch der kontinuierliche Anstieg der Schnittblumenpreise** bemerkbar zu machen, denn sie verzeichnen bereits weniger Transaktionen. Berlin und Thüringen trotzten aber dem Trend und investierten richtig in die traditionellen Blumensträuße.
Repräsentative Babbel Umfrage zeigt große Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit: 61 Prozent wollen sexistische Wörter vermeiden, aber nicht mal jede:r Zehnte macht sich Gedanken über die Herkunft von Stereotypen
Frauen vermeiden sexistische Sprache eher als Männer: 66 vs. 55 Prozent
Positiv oder negativ? Stereotype sind fest im Sprachgebrauch der Deutschen verankert
Berlin, 03. März 2022. Hausfrau, Nerd, Working Mom oder Womanizer: Jede:r von uns kennt diese Begriffe – oder viel mehr Bezeichnungen – und nutzt sie in der Alltagssprache. Doch wer stellt sich dabei ernsthaft die Frage, wieso wir diese Wörter benutzen und was sie bedeuten? „Powerfrau“ etwa klingt positiv, energisch und ja – wie eigentlich? Immerhin drückt das Wort doch aus, dass Frauen, die Karriere machen „stärker“ sind und dafür gefeiert werden. Der Begriff schließt aber Frauen, die z. B. Pflegearbeit leisten, aus.Wie wir über Frauen und Männer reden, macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn wir den Spieß einmal umdrehen und uns umgekehrten Sexismus anschauen: Man denke an Worte, die beschreiben, dass jemand alleinstehend ist – für Männer wird gerne „Bachelor“ oder „Junggeselle” verwendet, für Frauen gibt es nur das deutlich negativer konnotierte Wort „Jungfer“.
Die Sprachlernplattform Babbel hat sich in einer repräsentativen Umfrage dieser Problematik gewidmet und die Deutschen zur Nutzung und zu ihrem Verständnis von Begriffen befragt, die Geschlechterstereotype widerspiegeln.
Berlin, 17. Februar 2021. Erst vor wenigen Wochen ging ein Video viral, in welchem sich die sechsjährige Teresa Manimala über die Ungleichheit von Männern und Frauen in der englischen Sprache wundert. Im jüngsten Vorfall von Alltagssexismus äußerte sich der Olympia-Organisationschef Yoshiro Mori sexistisch gegenüber Frauen in Sport-Führungsgremien: Frauen würden zu viel reden, weshalb sich Vorstandssitzungen häufig in die Länge ziehen. Kurz nach seinen Äußerungen verkündete Mori seinen Rücktritt. Immer noch zeigen zahlreiche Beispiele, dass sich Sexismus weltweit nicht nur in Taten äußert, sondern auch in die Sprache einschleicht: Von Mansplaining, über abwertende Unterstellungen bis hin zu reinen Beleidigungen.
Das internationale Team von Sprachwissenschaftler:innen der erfolgreichsten Sprachlern-App Babbel sensibilisiert auch dieses Jahr anlässlich des Weltfrauentags am 8. März für sexistische Ausdrücke aus Deutschland und der ganzen Welt. Denn eines haben alle Kulturen und Sprachen gemeinsam: Sexismus klingt immer dämlich.