Autor: Lennart Richter

Gutscheinportale verlieren an Bedeutung

Der Cashbackanbieter Shoop.de veröffentlicht seine jährliche Umfrage über die Nutzung von Gutscheinportalen 2019. Dabei zeichnet sich ab, dass die einstigen Platzhirsche bei den Sparmöglichkeiten im Internet mittlerweile deutlich seltener und nichtmehr als erste Anlaufstelle genutzt werden. Viele junge Menschen kennen solche Portale gar nicht mehr.

Berlin, 27. Juni 2019. Immer weniger, insbesondere junge Menschen, kennen oder nutzen Gutscheinportale im Internet. Gemäß einer repräsentativen Umfrage* von Shoop.de war jedem Vierten (23 %) aller Befragten, die noch nie einen Online-Gutschein verwendet hatten, die Existenz von Gutscheinportalen gar nicht bekannt. Am seltensten kannten Gutscheinportale Befragte in der Altersgruppe der 18 bis 40-Jährigen (27 %).

Immer seltener genutzt

Früher waren sie oft die erste Anlaufstelle für Online-Shopper, heute leiden Gutscheinportale zunehmend unter schwindender Relevanz. Laut der Studie nutzt nahezu die Hälfte (47 %) aller Befragten gar keine Gutscheinportale, ab 31 Jahren nutzen diese sogar nur noch 40 Prozent derer, die im Internet einkaufen. Das heißt jedoch nicht, dass Online-Shopper weniger an Sparmöglichkeiten interessiert sind: Andere Bonus- und Rabattoptionen, wie Cashback oder Loyalty-Programme, nutzten im Schnitt drei Viertel der Befragten (78 %).

Selbst diejenigen, die Gutscheinportale noch besuchen, tun dies dann auch sehr selten: Die Mehrheit der Nutzer von Gutscheinportalen (75 %) setzt Online-Gutscheine nur noch bei weniger als der Hälfte ihrer Einkäufe ein. Besonders gering ist die Nutzerzahl in der Altersklasse ab 41 Jahren – hier nutzen nur 37 Prozent überhaupt Gutscheinportale zum Online-Shoppen und lediglich 11 Prozent davon regelmäßig.

Dritte Wahl selbst bei eigenen Nutzern

Rund vier von Zehn Nutzern (41 %) von Gutscheinportalen prüfen erst andere Angebote wie etwa Cashback, bevor sie ein Gutscheinportal besuchen. Die Häufigkeit steigt deutlich, je mehr man verdient: Wer etwa über ein Nettoeinkommen zwischen 4.500 und 6.000 Euro pro Monat verfügt, vergleicht sogar in mehr als der Hälfte der Fälle erst mit anderen Angeboten (52 %).

Gut ein Drittel der Befragten (30 %) gab dazu an, Gutscheinportale nur noch dann zu benutzen, wenn sie weder Cashback noch andere Bonusprogramme anwenden können.

Geringe Zufriedenheit, technische Probleme

Die Zufriedenheit mit dem Serviceangebot von Gutscheinportalen scheint in den letzten Jahren gesunken: Mehr als zwei Drittel der Befragten (70 %) konnten nicht bestätigen, dass ihnen Gutscheincodes von entsprechenden Portalen einen echten Mehrwert bieten. Gefragt wurden auch Nutzer von Gutscheinportalen, ob sie mit Online-Gutscheinen noch so zufrieden sind wie vor ein paar Jahren – lediglich jeder Sechste (17 %) sagte, diese Aussage träfe ohne Weiteres zu.

Im Gegensatz zu anderen Bonus- und Rabattprogrammen wie etwa Cashback, bei dem Verbraucher für ihren Einkauf Geld reelle Geldbeträge zurückerhalten, bleibt der Spareffekt bei einem Großteil der Gutscheinportale weiter fragwürdig. So verneinte nur jeder Neunte (11 %) die Frage, ob er schon einmal erlebt hätte, dass Gutscheinportale ohnehin bestehende Rabatte von Händlern als Gutschein anpreisen. Rund jeder Zweite (47 %) sagte dazu aus, häufig die Erfahrung gemacht zu haben, dass die angebotenen Gutscheincodes nicht mehr gültig waren.

So kommt es, dass nur jeder vierte (25 %) Nutzer angab, noch Zeit und Lust zu haben, nach funktionierenden und lohnenswerten Gutscheinen zu suchen.

Es scheint indes, als würden Gutscheinportale anstatt für günstigere Konditionen in den meisten Fällen nur noch für kostenlosen Versand genutzt zu werden:  Dies gaben mehr als die Hälfte (53 %) der Nutzer von Gutscheinportalen an. Bei den weiblichen Nutzern lag dieser Wert sogar noch höher (60 %), obwohl viele Onlineshops ohnehin kostenlosen Versand anbieten.

Infolge erklärt sich, weshalb Gutscheinportale vermehrt aus dem Fokus der Konsumenten rücken und Platz machen für Optionen mit größerem und vor allem zuverlässigerem Sparpotenzial, wie etwa Cashbackportale.

Über die Studie

Die repräsentative Umfrage wurde im Mai 2019 mit 2.935 Teilnehmern im Auftrag von Shoop.de von einem Online-Marktforschungsinstitut durchgeführt.

Über Shoop.de

Shoop.de ist der erfolgreichste Cashback-Loyalty Anbieter Deutschlands. Das Unternehmen wurde 2010 als Qipu.de von Fabian Spielberger, Tim Gibson, Paul Nikkel in Berlin gegründet und im August 2016 in Shoop.de umbenannt. Seit 2014 ist Veit Mürz Geschäftsführer. Mit dem Cashback-Prinzip von Shoop.de etabliert sich in Deutschland ein neues Bonusprogramm, das Kunden und Partnern attraktive Vorteile bietet. Statt Herzchen oder Treuepunkte wird hier bares Geld ausgezahlt. Mehr als 1 Mio. Shoop.de-Mitglieder nutzen bereits attraktive Cashback- und Gutscheinangebote von über 2.000 Partner-Shops unter anderem aus den Bereichen Reisen, Elektronik, Mobilfunkverträge, Fashion und Beauty.

Pressekontakt

markengold PR GmbH

Manja Buschewski

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Tel. (030) 219 159 60 | Fax. (030) 219 159 69

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Pride-Month-Umfrage: CSD in Deutschland – 2019 zwischen freier Liebe und freiem Sex

  • 39 Prozent der Deutschen, die zum CSD gehen, können sich dort einen One-Night-Stand vorstellen
  • Die Hälfte der bisexuellen CSD-Teilnehmer ist zu einer kurzen Affäre auf dem CSD bereit
  • Mehrheit der homosexuellen CSD-Besucher lernt auf dem Fest gern neue Leute kennen, jedoch ohne weitere Verpflichtungen

Berlin, 27. Juni 2019. Die Paraden zum Christopher Street Day locken jedes Jahr zwischen Juni und August in zahlreichen deutschen Städten Menschen an, die ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz der LGBTQ+ setzen und Liebe – unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlecht ­– feiern möchten. Der CSD ist außerdem für viele der beste Anlass, neue Bekanntschaften zu knüpfen – sei es neue Freunde finden oder ein unverbindliches Liebesabenteuer für die Nacht: Laut einer Umfrage von markt.de (www.markt.de), einem der größten Online-Marktplätze in Deutschland, können sich ganze 39 Prozent der CSD-Besucher in Deutschland sogar einen One-Night-Stand im Anschluss an das CSD-Fest vorstellen. 

Berlin, 27. Juni 2019. Immer weniger, insbesondere junge Menschen, kennen oder nutzen Gutscheinportale im Internet. Gemäß einer repräsentativen Umfrage* von Shoop.de war jedem Vierten (23 %) aller Befragten, die noch nie einen Online-Gutschein verwendet hatten, die Existenz von Gutscheinportalen gar nicht bekannt. Am seltensten kannten Gutscheinportale Befragte in der Altersgruppe der 18 bis 40-Jährigen (27 %).

Neue Bekanntschaften auf dem CSD – kurze Affären stehen hoch im Kurs

Auf den Paraden des Christopher Street Days wird nicht nur die eigene Sexualität gefeiert, sondern es werden Toleranz, Zusammenhalt, Liebe und sexuelle Freiheit gelebt. Auch was die sexuellen Bekanntschaften angeht, lassen sich die Deutschen auf dieses Freiheitsgefühl ein: So ist die Hälfte der bisexuellen Besucher (50%) an einem One-Night-Stand während oder nach den CSD-Feierlichkeiten interessiert. Von den homosexuellen CSD-Teilnehmern könnte sich knapp ein Drittel (32%) so ein kurzfristiges Liebesabenteuer vorstellen, bei den Heterosexuellen sind es immerhin 29 Prozent.

Gerade unter den männlichen CSD-Besuchern sind kurze Affären für eine Nacht besonders beliebt: Das geben 42 Prozent von ihnen zu. Genauso populär sind die einmaligen Liebesabenteuer bei den Besuchern, die sich als divers bezeichnen – 40 Prozent von ihnen können sich einen One-Night-Stand vorstellen. Dagegen sucht nur jede fünfte Frau (20%) – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung – auf dem CSD nach so einer unverbindlichen Bekanntschaft.

Interessant: Der Beziehungsstatus ist auf dem CSD nicht ausschlaggebend, wenn es um kurze Affären geht. Zwar sind hauptsächlich Singles an einem kleinen Liebesabenteuer interessiert (43%), dennoch gibt rund ein Drittel der verheirateten CSD-Besucher (31%), gleich welcher sexuellen Orientierung, an, auf der Suche nach einem One-Night-Stand zu sein. 

Die wahre Liebe auf dem CSD finden oder lieber online suchen?

Für viele CSD-Besucher steht der Spaß im Vordergrund. Doch auch eine feste Beziehung könnte für einige dort ihren Anfang finden: So hofft knapp jeder achte Single (12%), auf dem CSD die wahre Liebe zu finden. Dennoch gibt jeder zehnte CSD-Teilnehmer (10%) zu, dass er oder sie „live“ eher selten neue Freunde oder Partner trifft und lieber online sucht.

Auch bezahlte Liebe schließen die CSD-Besucher nicht aus: Jeder Zwölfte (8%) würde auf dem CSD für Sex bezahlen. Bereitschaft dazu zeigen hauptsächlich die bisexuellen CSD-Teilnehmer (12%), jedoch würde fast jeder Zehnte der Pansexuellen (9%) und jeder Zwölfte der Heterosexuellen (8%) das auch tun. Die homosexuellen CSD-Besucher sind dabei eher zurückhaltend: Nur fünf Prozent würden auf dem CSD für Liebe bezahlen und die Mehrheit (56%) ist grundsätzlich nur dazu bereit, neue Leute kennenzulernen – ohne weitere Verpflichtungen.

Über die Umfrage:

Die Umfrage wurde von markt.de im Zeitraum von Mai bis Juni 2019 unter 2.959 Nutzern des Portals ab 18 Jahren durchgeführt.

Weitere Erkenntnisse aus der Umfrage: https://www.markt.de/ratgeber/partnerschaften/pride-month-csd-umfrage-2019/

Über markt.de

Mit mehr als zwei Millionen Kleinanzeigen, über 700.000 Besuchen täglich und mehr als 500 Millionen Seitenaufrufen pro Monat ist markt.de einer der größten Online-Marktplätze und Kontaktbörsen in Deutschland. Ob Kontakt- oder Stellenanzeige, Handwerker-Angebot, Haushaltsauflösung, Babysitter-Gesuch oder Anzeige zur Tiervermittlung – markt.de adaptiert die Idee des klassischen Online-Marktplatzes, bei dem sich Käufer und Verkäufer im Netz treffen und den Kauf mit dem Handschlaggeschäft vor Ort abschließen.

markt.de wurde 2005 gegründet und gehört zur markt.gruppe Holding, einem Verbund der Verlagsgruppe Dr. Ippen und der ProServ Medien Service GmbH. Innerhalb der Gruppe stellt markt.de das zentrale Konsumentenportal dar und verknüpft die stark anwachsenden Online-Rubrikenmärkte mit den etablierten Angeboten regionaler Tageszeitungen.

Weitere Informationen: https://www.markt.de/

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