Nach GroKo-Frust folgt Jamaika-Chance: Deutsche Unternehmer drängen auf politische Unterstützung bei Wachstum

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  • Politischer Handlungsbedarf für die neue Koalition: Finanzierung ist nach Ausbildung und Steuern das dringlichste Thema für kleine und Kleinstunternehmen in der nächsten Legislaturperiode
  • Unterversorgung hemmt Wachstum: Jedes vierte Unternehmen konnte in den Sommermonaten eine geplante Investition aufgrund mangelnder Finanzierung nicht realisieren
  • Deutliche Präferenz: Unternehmer ziehen Jamaika-Koalition klar einer GroKo vor (70 vs. 47 Prozent)

 

Berlin, 12. Oktober 2017. Die Bundestagswahl 2017 ist Geschichte und Bundeskanzlerin Angela Merkel bittet ab 18. Oktober zu Sondierungsgesprächen zur Bildung einer Regierungskoalition. Alle Zeichen stehen dabei auf Jamaika – vorausgesetzt, Union, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen einigen sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm. Für die Geschäftsführer deutscher kleiner und Kleinstunternehmen* sind laut einer Befragung von Funding Circle (www.fundingcircle.de) die politischen Prioritäten klar verteilt: Die Verbesserung des Zugangs zu Krediten ist für sie weiterhin ein großes Sorgenthema und zählt in ihren Augen zu den wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung. Nach Bildung & Ausbildung (50 Prozent) und Steuern (49 Prozent) sehen die Unternehmer Firmenfinanzierung als den politischen Themenbereich mit dem größten Verbesserungsbedarf in der kommenden Legislaturperiode (43 Prozent).

Sorgenthema Unternehmensfinanzierung: Kapitalzugang für Mehrheit unter GroKo verschlechtert

Die befragten Unternehmer untermauern diese Einschätzung mit besorgniserregenden Aussagen: Ganze 56 Prozent konstatieren, dass sich ihr Zugang zu Finanzierung im Laufe der letzten vier Jahre verschlechtert hat. Allein im Zeitraum von Juni bis August konnte jeder Vierte eine geplante Investition nicht umsetzen, da es an der nötigen Finanzierungsmöglichkeit mangelte (25 Prozent). Dementsprechend unterstützt eine große Mehrheit der Befragten eine politisch geförderte Zugangserleichterung zu Kapital für Unternehmen und fordert mehr staatliche Investitionen in KMU-Finanzierung (je 84 Prozent).

Thorsten Seeger_CEO Funding Circle Deutschland

Thorsten Seeger, CEO Funding Circle Deutschland

Thorsten Seeger, Geschäftsführer Deutschland bei Funding Circle: „Unsere Befragungsergebnisse sind ein weiterer Beleg dafür, dass der traditionelle Finanzsektor eine klaffende Versorgungslücke hinterlässt – vor allem im Segment der kleinen und Kleinstunternehmen. Zum Beispiel berichten auch laut KfW** mehr als ein Viertel der Kleinunternehmer hierzulande von zunehmenden Schwierigkeiten beim Zugang zu Fremdkapital im letzten Jahr.“
„Unsere Unternehmerbefragung verdeutlicht einmal mehr, dass die Unterfinanzierung bereits einen kritischen Schwellenwert, das Problem politisch aber noch lange nicht den angemessenen Stellenwert erreicht hat. Wir wollen dazu beitragen, dass sich diese Situation in der kommenden Legislaturperiode ändert.“
„Indem wir Unternehmen über unseren Online-Marktplatz unbürokratisch Zugang zu erschwinglicher und flexibler Finanzierung ermöglichen, schließt Funding Circle die entstandene Kreditlücke und trägt zur finanziellen Inklusion bei. Private und institutionelle Investitionen in KMU-Finanzierung fördern folglich die Unabhängigkeit der Unternehmer vom klassischen Kapitalmarkt – und sind damit auch ein direkter Beitrag zu Investitionen, Wirtschaftswachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen.“

Mehr Umsatz, mehr Arbeitsplätze: Optimismus für die Zeit nach der Wahl

Bei der Frage danach, welche Parteien sich am besten um die Interessen deutscher KMU kümmern, liegt bei den befragten Geschäftsführern die Jamaika-Koalition (70,3 Prozent) deutlich vor der GroKo (46,5 Prozent). Das Vertrauen vor allem in Union und FDP als KMU-Fürsprecher ist groß: 43 Prozent glauben daran, dass sich das Ergebnis der Bundestagswahl positiv auf die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland auswirken wird – nur knapp jeder Fünfte erwartet eine Verschlechterung (20 Prozent).

Auch rein wirtschaftlich herrscht unter den Unternehmern des Landes weitgehend optimistische Stimmung: 58 Prozent rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einem Umsatzanstieg und 48 Prozent planen, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen – laut Selbstauskunft im Schnitt 4,6 pro wachsendem Unternehmen über denselben Zeitraum. Mehr als jeder Dritte hat noch vor Ende dieses Kalenderjahres Investitionspläne (36 Prozent). Mit seinem Marktplatz für Unternehmensfinanzierung bietet Funding Circle eine Alternative zum Bankkredit, der deutsche KMU dabei unterstützt, möglichst viele dieser Vorhaben umzusetzen.

Ausführliche Ergebnisse der Umfrage sind unter folgendem Link einzusehen: https://www.fundingcircle.com/de/unternehmerbefragung-bundestagswahl-ergebnisse.

* Unternehmensdefinitionen: Als KMU definiert werden alle Unternehmen, in denen weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind und deren Jahresumsatz einen Schwellenwert von 50 Mio. Euro nicht überschreitet. Als Kleinstunternehmen gelten dabei alle Unternehmen, in denen weniger als 10 Beschäftigte tätig sind und deren Jahresumsatz unter 2 Mio. Euro liegt. Kleine Unternehmen sind all jene, die weniger als 50 tätige Personen umfassen und deren Jahresumsatz weniger als 10 Mio. Euro beträgt. Kleine und Kleinstunternehmen machen laut statistischem Jahrbuch 2016 (http://bit.ly/2wtaSPX) 96,3 Prozent der deutschen Unternehmen aus.

** KfW Unternehmensbefragung 2017 (Juli 2017). Definition „kleine Unternehmen“ im Rahmen dieser Studie: <1 Mio. Euro Umsatz.

Zur Befragung: Funding Circle hat zwischen 1. und 10. September 2017 379 Geschäftsführer kleiner und Kleinstunternehmen (branchenunspezifisch, im Schnitt 20 Mitarbeiter) in einem Online-Panel zu ihrer Stimmung und ihren Erwartungen an die bevorstehende Bundestagswahl am 24. September befragt.

Über Funding Circle
Funding Circle (www.fundingcircle.de) ist der weltweit führende Marktplatz für Unternehmensfinanzierung. Seit seiner Gründung 2010 hat das Unternehmen Kredite im Wert von insgesamt mehr als 3,3 Milliarden Euro an 32.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vermittelt. Über 69.000 private Anleger sowie Finanzinstitutionen (wie z. B. die KfW, die Europäische Investitionsbank und die British Business Bank) haben diese über die Funding Circle Plattform mit Kapital unterstützt und so rund 80.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Das Deutschlandgeschäft von Funding Circle wird vom Berliner Team mit umfassender Finanz- und Tech-Expertise unter der Leitung von Thorsten Seeger (ehem. Barclays und Lloyds Banking Group) geführt. Funding Circle hat seinen Hauptsitz in London (Großbritannien) und operiert zudem in den USA sowie den Niederlanden. [Stand: Juli 2017]

Über Online-Marktplätze für Unternehmensfinanzierung
KMU haben es in Deutschland zunehmend schwer, über Banken, Volksbanken und Sparkassen Zugang zu Fremdkapital zu bekommen. Online-Marktplätze für Unternehmensfinanzierung wie Funding Circle sind die zuverlässige Alternative, die diese Versorgungslücke füllt. Auf seiner Plattform vermittelt Funding Circle zwischen 5.000 und 250.000 Euro pro Wachstums- und Innovationsvorhaben kreditwürdiger KMU. Und das schnell, unbürokratisch und flexibel: Das Finanzierungsangebot erhalten Unternehmer innerhalb von 48 Stunden, die Auszahlung erfolgt für gewöhnlich in sieben Tagen und eine vorzeitige Tilgung ist jederzeit gebührenfrei möglich. Privatpersonen und institutionellen Anlegern bieten Investitionen in Unternehmenskredite Zugang zu einer stabilen Geldanlage mit attraktiven Renditemöglichkeiten – und leisten schon ab 100 Euro einen wertvollen Beitrag zur lokalen Wirtschaft.

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