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Alt vs. Jung? Warum der Generationenkonflikt ein Mythos ist – und drei Tipps für echtes Miteinander

Hamburg, 16. Juni 2025 – Spannung im Team sind nichts neues, doch in vielen Unternehmen wird der „Generationenkonflikt“ oft als eine Ursache dafür herangezogen. Aber sind wirklich altersbedingt, unterschiedlichen Einstellungen schuld? Forschung und Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass die Unterschiede zwischen den Generationen stark überschätzt werden und Stereotype echter Zusammenarbeit im Weg stehen: Der Generationenkonflikt ist ein Mythos.*

Die Arbeitswelt ist altersgemischt: Laut Destatis lag die Erwerbsbeteiligung der 55- bis 74-Jährigen im vierten Quartal 2024 bei 27 Prozent – mit steigender Tendenz. Gleichzeitig treten junge Talente mit neuen Impulsen in den Arbeitsmarkt ein. Unternehmen, die auf individuelle Stärken statt Schubladendenken setzen, vermeiden Konflikte und fördern Potenziale. Maudie Derks, CEO des niederländischen Gesundheitsmanagement-Pioniers Acture, gibt drei praxisnahe Tipps, wie altersübergreifende Zusammenarbeit gelingt.

1. Stereotype abbauen

Viele Spannungen entstehen nicht unbedingt aufgrund des Alters, sondern durch Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Altersgruppen. Wer Jüngeren pauschal mangelnde Disziplin und Älteren fehlende Digitalkompetenz unterstellt, schafft Gräben statt Brücken. Der Schlüssel liegt in individueller Betrachtung und in strukturellen Maßnahmen: Unternehmen sollten Führungskräfte und Teams sensibilisieren, etwa durch Workshops zu unbewussten Vorurteilen, altersunabhängige Entwicklungspläne oder durch die gezielte Durchmischung von Teams. Eine diversitätsfreundliche Unternehmenskultur wirkt aktiv Vorurteilen entgegen und fördert das Miteinander.

2. Kommunikation fördern

Oft ist es nicht das Alter, sondern der Kommunikationsstil, der zu Missverständnissen führt. Teams profitieren von regelmäßigen Feedbackrunden, klaren Erwartungen und Formaten, die generationsübergreifende Gespräche fördern, etwa informelle Austauschformate oder interaktive Teamtage. Was Teams zusammenschweißt, ist ein gemeinsames Ziel. Eine klare Vision, geteilte Werte und echte Beteiligung am Unternehmenserfolg schaffen ein starkes Wir-Gefühl und verbinden Mitarbeitende über Generationen hinweg.

3. Wissens- und Erfahrungsaustausch strukturieren

Junge Talente bringen frische Perspektiven, ältere Mitarbeitende lange Erfahrung – wenn sie sich austauschen, profitiert das ganze Unternehmen. Mentoring-Modelle, Reverse Mentoring oder altersgemischte Projektteams schaffen Austausch auf Augenhöhe. Personalentwicklung sollte altersunabhängig sein und persönliche Stärken fördern, sei es durch digitale Fortbildungen, neue Rollenmodelle oder interne Karriereschritte. Ergänzend unterstützen Angebote wie das „Employee Welfare Program“ (EWP) von Acture die individuelle Entwicklung: Mitarbeitende erhalten flexibel und niedrigschwellig Zugang zu Informationen, Beratung und gezielten Unterstützungsangeboten, von Selbsthilfe-Tools bis hin zu individuellen Gesprächen mit Experten. So wird ganzheitliches Wohlbefinden gefördert, unabhängig von Alter.

„Altersvielfalt ist eine Ressource. Unternehmen, die altersdiverse Teams gezielt unterstützen, steigern Innovation, Zufriedenheit und langfristige Bindung“ so Maudie Derks, CEO von Acture. „Es geht nicht darum, Unterschiede zu kaschieren, sondern sie produktiv zu nutzen.“

*Schröder, M. (2023). Work Motivation Is Not Generational but Depends on Age and Period. J Bus Psychol. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/s10869-023-09921-8

Über Acture
Acture ist der führende Dienstleister für das Mitarbeiterwohlbefinden in den Niederlanden und seit 2023 in Deutschland aktiv. Seit 2008 bietet das Unternehmen ganzheitliche Lösungen mit der Mission, eine gesunde und leistungsfähige Belegschaft zu fördern. Kern des Angebots ist das Employee Welfare Program (EWP), eine umfassende Lösung, die Unternehmen ein effizientes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement ermöglicht. Ergänzt wird das EWP durch einen Blended-Care-Ansatz, der Selbstfürsorge, Interaktion und Intervention miteinander verbindet.
Mit der Übernahme der deutschen Anbieter Evermood und My7steps hat Acture seine Expertise gezielt erweitert und stärkt damit sein Leistungsportfolio für eine ganzheitliche Unterstützung von Unternehmen auch auf dem deutschen Markt.
Weitere Informationen auf acture.eu

Pressekontakt
markengold PR für Acture
Anja Wiebensohn
Torstraße 107
10119 Berlin
Tel. +49 30 21 91 59 60
acture@markengold.de

Arbeitsmarkt, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Generationenkonflikt, Gesundheit, Tipps

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