Statement von Fresh Energy zu den Plänen der Bundesregierung, zuerst Gewerbebetriebe und dann private Haushalte bis 2032 auf Smart Meter (MME) umzurüsten

Written by markengold PR on. Posted in Fresh Energy, Pressetexte, Technologie / Telekommunikation

Laut dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) sind Messstellenbetreiber ab Januar 2017 verpflichtet, bis 2032 flächendeckend moderne Stromzähler einzubauen – denn eine moderne Infrastruktur ist die Voraussetzung für die erfolgreiche Realisierung der Energiewende. Im Zuge der Umsetzung des Gesetzes werden analoge Stromzähler überwiegend durch sogenannte moderne Messeinrichtungen (MME) ersetzt. Diese digitalen Messgeräte unterscheiden sich jedoch von herkömmlichen Stromzählern hauptsächlich nur dadurch, dass die Anzeige des Stromverbrauchs nicht mehr über ein Zählwerk erfolgt, sondern über ein digitales Display.

Daniel von Gaertner_Mitgründer von Fresh Energy

Daniel von Gaertner, Mitgründer von Fresh Energy

Sie entsprechen nicht den technischen Möglichkeiten und nutzen leider die Potenziale des Smart Meterings in keinster Weise aus – verursachen dafür aber unnötige Kosten.* Erst ein intelligentes Messsystem (IME), bestehend aus einem digitalen Stromzähler und einem Gateway, einem Kommunikationsmodul, ist wirklich „smart“ und bringt den Verbrauchern echte Mehrwerte – er sorgt für mehr Transparenz beim Stromverbrauch und Umweltschutz. Näheres wird im unten stehenden Statement erklärt:

Daniel von Gaertner, Mitgründer und Chief Product Officer von Fresh Energy: „Aus unserer Sicht ist es unverständlich, warum dieser Innovationsschritt nicht konsequenter für mehr Umweltschutz und mehr Verbraucherfreundlichkeit genutzt wird. Die technischen Möglichkeiten wären vorhanden gewesen. Die Messgeräte, die flächendeckend verbaut werden, bieten dem Konsumenten keinerlei Mehrwert. Nicht einmal die Strombranche hat einen Vorteil, denn durch die modernen Messeinrichtungen sind weder genauere noch schnellere Analysen des aktuellen Strombedarfs möglich.“

Unsere aktuelle Umfrage** zeigt, dass laut deutscher Konsumenten mehr Kontrolle und Transparenz über den eigenen Stromverbrauch die Hauptargumente für einen Smart Meter-Einbau sind. Mehr noch: 72 Prozent der Befragten wünschen sich ausdrücklich einen besseren Überblick über ihren Stromkonsum, am liebsten in Echtzeit. Die meisten dieser Nutzer werden aber – bei den Geräten, die laut Gesetzgeber verbaut werden – enttäuscht werden. Denn diese Geräte vermögen es nicht, die gemessenen Daten für den Konsumenten nutzbar zu machen. Dazu fehlt die Möglichkeit einer Live-Visualisierung des Stromverbrauchs im Haushalt.

Studien belegen, dass Verbraucher Einsparungen von über 12 Prozent*** erzielen können, wenn sie in Echtzeit den Stromverbrauch und damit die Kosten kontrollieren können, sowie Stromverbräuche auf Geräteebene visualisiert bekommen. Nur so wird die “Black Box Stromverbrauch” endlich für Kunden transparent. Da die Standardgeräte (MME) dies nicht bieten, wird eine historische Chance für mehr Umweltschutz und für mehr Verbrauchersouveränität vertan.“

Warum lohnt sich gerade jetzt ein freiwilliger Einbau eines Smart Meters?

Das MsbG sieht ab 2020 den Einbau eines intelligenten Messsystems (IME) nur für Konsumenten vor, die über 6.000 kWh Strom im Jahr verbrauchen. Ob Haushalte mit niedrigerem Stromverbrauch einen solchen “Smart Meter” (IME) ab 2020 installiert bekommen, liegt – laut dem Gesetz – im Ermessen des Messstellenbetreibers. Entscheidet er sich für den optionalen Einbau, ist es dann für den Verbraucher verpflichtend und dieser wird mit Zusatzkosten von zwischen 23 und 60 Euro pro Jahr belastet. Also letztlich entscheidet der Verbraucher nicht selbst, es sei denn er entschließt sich, freiwillig einen Smart Meter einbauen zu lassen – denn das dürfen Privathaushalte jederzeit tun. Die Vorteile eines freiwilligen Einbaus liegen auf der Hand: Die Verbraucher dürfen den Anbieter selber aussuchen, haben volle Kostenkontrolle und bekommen die Möglichkeit, die Sparpotenziale dank eines intelligenten Messsystems mit Zusatznutzen voll auszuschöpfen. Es gibt auch heute schon diverse Anbieter auf dem Markt, die privaten Haushalten die Vorteile eines Smart Meters bieten. Einer davon ist Fresh Energy: Bei dem ersten voll digitalen Stromanbieter Deutschlands erhalten Kunden – neben einem 100%-Ökostromtarif und einer App zur Live-Visualisierung des Stromverbrauchs – den Smart Meter sogar kostenlos.

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