Kleine Schwindelleien erleichtern das Leben: Mit diesen Tricks verschaffen sich die Deutschen Vorteile

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Ein privates „Geschäftsessen“ oder die Urlaubsverlängerung auf Krankenschein – es gibt viele Wege mit denen man sich Vorteile ermogeln und damit auch oft ordentlich Geld sparen kann. Auf welche Tricks die Deutschen am häufigsten zurückgreifen, hat das größte deutsche Cashback-Portal Shoop.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.

·       42 Prozent der Deutschen haben sich schon einmal einen Vorteil erschwindelt
·       44 Prozent verlängern ihren Urlaub mit einer Krankschreibung
·       In Hessen und in Brandenburg leben die findigsten Trickser

Berlin, 10. März 2017. Warum Sekt trinken, wenn man auch Champagner haben kann. Das ist das Motto von 42 Prozent der Deutschen, die sich laut einer aktuellen Umfrage des größten deutschen Cashback-Portals Shoop.de mit Unwahrheiten schon einmal einen Vorteil ermogelt haben. Dabei liegt der Anteil bei den Männern mit 46 Prozent etwas höher als bei den Frauen (39 Prozent). Und bei den Rheinland-Pfälzern hat sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent) bereits einmal von kleinen Schwindeleien profitiert.

Bei Urlaub und Geschäftsessen wird am häufigsten geschwindelt

Gerade wenn es darum geht, den Urlaub noch schöner oder länger zu machen, werden die Deutschen kreativ. Der absolute Klassiker scheint dabei die Urlaubsverlängerung auf Krankenschein zu sein. So geben 44 Prozent der Deutschen an, dass sie sich in der Vergangenheit schon einmal krankgemeldet haben, nur um einen oder mehrere Tage länger den Urlaub genießen zu können. Besonders in Brandenburg (57 Prozent), Sachsen (54 Prozent) und Baden-Württemberg (52 Prozent) scheint dies eine gängige Praxis der Arbeitnehmer zu sein. Dagegen greift in Thüringen nur jeder fünfte Bürger (21 Prozent) darauf zurück.

Um ein Upgrade im Urlaub zu bekommen gehen fünf Prozent der Deutschen sogar so weit, Ungeziefer im Hotelzimmer auszusetzen. In Hessen haben dies sogar 15 Prozent der Urlauber bereits einmal getan. Rechtsanwalt Henrik Angster kann von dieser Praxis jedoch nur dringend abraten: „Mit dem Aussetzen von Insekten und Ungeziefer zu Zwecken der Besserstellung in Hotelzimmern, macht man sich unter Umständen nicht nur des versuchten Betrugs schuldig, sondern kann man vom Besitzer auch auf Rufschädigung verklagt werden, soweit der vermeintliche Ungezieferbefall etwa auf Bewertungsportalen oder sonstigen Online-Medien verbreitet wird.“

Kleine Steuersünden und Rabatt-Tricks

Auch wenn es darum geht, sich Geld über die Steuererklärung zurückzuholen, haben die Deutschen einige interessante Tricks auf Lager. Immerhin 20 Prozent von ihnen haben schon einmal ein Essen mit Freunden als Geschäftsessen abgesetzt. Besonders Männer (26 Prozent) greifen gerne auf solche „Sparmenüs“ zurück (Frauen 12 Prozent). Dagegen sind Frauen äußerst clever, wenn es darum geht beim Shoppen Rabatte zu ergattern. So haben sich bereits 14 Prozent der Damen schon einmal teure Kleidung für ein Event gekauft, nur um sie direkt danach wieder in den Laden zurückzubringen. Mehr als jede Zehnte (11 Prozent) hat auch schon einmal Kleidung vor dem Kauf leicht „beschädigt“, z.B. einen Knopf abgerissen, um an der Kasse einen Rabatt zu bekommen. Und auch beim Thema Fake-Accounts im Internet sind viele Frauen keine Engel. So haben 19 Prozent von Ihnen in der Vergangenheit mit einem oder mehreren gefälschten Profilen, den Preis für ein Produkt bei eBay künstlich nach oben getrieben. Bei den Männern sind es nur 14 Prozent.

Weitere beliebte „Lifehacks“ der Deutschen sind auch, dass regelmäßig Verträge gekündigt werden und der Partner als neuer Vertragspartner auftritt. Mehr als jeder Sechste (17 Prozent) profitiert auf diese Weise von Neukundenrabatten. Aber auch vor der Nutzung eines falschen oder abgelaufenen Studentenausweises für günstigere Tickets oder Zeitschriftenabonnements (16 Prozent) sowie die kostenfreie Einwahl in das W-LAN des Nachbarn, ohne dass dieser etwas davon mitbekommt (15 Prozent) schrecken manche nicht zurück.

In Hessen leben die kreativsten Trickser der Republik

Die kreativsten Trickser der Republik leben dabei übrigens in Hessen. Hier werden gemeinsam mit dem Partner neue Vertragsabschlüsse erschummelt (35 Prozent), private Treffen als Geschäftsessen deklariert (33 Prozent) oder auch schon einmal der Stromanschluss des Nachbarn angezapft (13 Prozent). Dagegen scheinen die Menschen in Brandenburg eine Vorliebe für kostenfreies W-LAN zu haben. So hat sich mehr als jeder Dritte (36 Prozent) bereits Zugang zum mobilen Internet des Nachbarn verschafft, ohne dass dieser etwas davon wusste. Und 29 Prozent der Thüringer geben dagegen an, dass sie bereits einmal den Zugang für einen Streaming-Dienst eines Freundes genutzt haben, ohne dass dieser etwas davon bemerkt hätte.

Fragt man nach den Einsparungen durch solche Tricks, scheint es bei den Mogeleien nicht um finanzielle Vorteile zu gehen, denn 69 Prozent der Deutschen haben dadurch nichts in den letzten sechs Monaten gespart. Für knapp jeden Zehnten (9 Prozent) sind immerhin bis zu 20 Euro rausgesprungen und weitere sieben Prozent konnten sogar zwischen 21 und 50 Euro sparen. Im Deutschlandvergleich lief es für die Menschen aus den östlichen Bundesländern deutlich besser. Hier konnten immerhin 14 Prozent der Brandenburger sowie jeder zehnte Bürger aus Sachsen-Anhalt (10 Prozent) zwischen 201 und 500 Euro im letzten halben Jahr durch kleine Unwahrheiten sparen.

So verschaffen sich die Deutschen am liebsten ihre Vorteile

1. Urlaubsverlängerung durch Krankmeldung – 44 Prozent
2. Privates Essen von der Steuer absetzen – 20 Prozent
3. Wechselnde Vertragspartner um Neukundenvorteile zu erhalten – 17 Prozent
4. Fake-Accounts bei eBay um den Preis nach oben zu treiben/ – 16 Prozent
5. Vorteile mit falschem Studentenausweis nutzen
6. W-LAN des Nachbarn ohne dessen Wissen genutzt – 15 Prozent
7. Job mit falschen Angaben im Bewerbungsgespräch erhalten – 13 Prozent
8. Kleidung im Laden leicht beschädigt, um Rabatt zu bekommen – 11 Prozent
9. Kleidung für ein Event gekauft und danach wieder zurückgebracht – 10 Prozent
10. Streaming-Dienst eines Freundes ohne dessen Wissen genutzt – 9 Prozent

Über die Studie
Die repräsentative Umfrage wurde im Februar 2017 mit 1.100 Teilnehmern im Auftrag von Shoop.de von einem Online-Marktforschungsinstitut durchgeführt.

Über Shoop.de
Shoop.de ist der erfolgreichste Cashback-Loyalty Anbieter Deutschlands. Das Unternehmen wurde 2010 als Qipu.de von Fabian Spielberger, Tim Gibson, Paul Nikkel in Berlin gegründet und im August 2016 in Shoop.de umbenannt. Seit 2014 ist Veit Mürz Geschäftsführer. Mit dem Cashback-Prinzip von Shoop.de etabliert sich in Deutschland ein neues Bonusprogramm, das Kunden und Partnern attraktive Vorteile bietet. Statt Herzchen oder Treuepunkte wird hier bares Geld ausgezahlt. Mehr als 600.000 Shoop.de-Mitglieder nutzen bereits attraktive Cashback- und Gutscheinangebote von über 2.000 Partner-Shops unter anderem aus den Bereichen Reisen, Elektronik, Mobilfunkverträge, Fashion und Beauty.

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