Deutsche bestellen 2016 mehr und häufiger im Internet denn je: Bei 20 Einkäufen geben Online-Shopper im Schnitt 1.350 Euro aus

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  • Online-Handel in Deutschland wächst dieses Jahr um 18 Prozent auf über 60 Milliarden Euro
  • Durchschnittlich geben die deutschen Online-Shopper 68 Euro pro Einkauf aus
  • Mobil werden 17 Kaufabschlüsse mit Ausgaben von insgesamt 873 Euro pro M-Shopper erwartet

Berlin / Amsterdam, 8. März 2016. Die Deutschen kaufen immer häufiger und immer mehr im Internet ein: 2015 bescherten 44 Millionen Online-Shopper dem hiesigen E-Commerce einen Umsatz von 53 Milliarden Euro – dieses Jahr werden voraussichtlich rund 62 Milliarden Euro in die Kassen der Online-Händler gespült (ein Plus von 18 Prozent). 2016 wird jeder Online-Shopper in Deutschland durchschnittlich 1.352 Euro für die Einkäufe im Netz ausgeben – und damit rund 141 Euro (zwölf Prozent) mehr als im Vorjahr. Das ergab eine internationale Untersuchung im Auftrag von RetailMeNot (www.retailmenot.de), dem weltweit größten Marktplatz für digitale Gutscheine und Angebote.
Zudem werden die Deutschen 2016 nicht nur insgesamt mehr für ihre Online-Shoppingbummel ausgeben, sondern auch mehr Käufe tätigen: Mit 20 Bestellungen im Schnitt werden deutsche E-Shopper so häufig im Netz einkaufen wie noch nie und dabei durchschnittlich jeweils 68 Euro ausgeben.

Internationale Spitze im Online-Shopping: Nur US-Amerikaner und Briten kaufen mehr im Netz
Die Deutschen gehören im internationalen Vergleich mit zu den Online-affinsten Verbrauchern. Mit den prognostizierten Ausgaben pro Shopper (1.352 Euro) schließt Deutschland dieses Jahr zu den
E-Commerce-begeisterten Briten (1.551 Euro) und US-Amerikanern (1.398 Euro) auf und lässt andere europäische Länder wie Frankreich (1.085 Euro) und Schlusslicht Polen (273 Euro) weit hinter sich.

M-Commerce boomt: Zahl der mobilen Käufe pro Shopper verdoppelte sich seit 2014
Von den erwarteten 62 Milliarden Euro, die die Deutschen dieses Jahr online ausgeben werden, entfällt mehr als ein Drittel (21 Milliarden Euro) auf Einkäufe über mobile Endgeräte – ein Anstieg von 45 Prozent gegenüber 2015. Der Boom wird anhand der steigenden Anzahl der mobilen Einkäufe besonders deutlich: Während 2014 Kunden im Schnitt nur sieben Mal mobil bestellten, waren es 2015 bereits 13 Transaktionen – für 2016 gehen Experten davon aus, dass die deutschen Mobile-Kunden rund 17 Mal über ihr Smartphone oder Tablet einkaufen werden, was mehr als eine Verdopplung in den letzten beiden Jahren darstellt. Im Schnitt füllen die deutschen M-Shopper 2016 ihre mobilen Einkaufskörbe mit Waren im Wert von insgesamt 873 Euro – 215 Euro (33 Prozent) mehr als im Vorjahr.

„Mehr als jeder zweite Deutsche hat 2015 im Internet eingekauft. Schließlich bietet der E-Commerce zahlreiche Vorteile wie Unabhängigkeit von Öffnungszeiten, einfacher Preisvergleich und die Vielzahl an zusätzlichen Sparmöglichkeiten. Mit dem ortsungebundenen, mobilen Einkauf stieß ein weiterer Vorteil dazu, der in kürzester Zeit für viele Kunden zum unverzichtbaren Bestandteil des Shoppingerlebnisses geworden ist. Folgerichtig hat sich bereits mehr als jeder vierte Deutsche 2015 für einen Einkauf via Smartphone oder Tablet entschieden”, resümiert Karina Spronk, Leiterin Partner Management Deutschland bei RetailMeNot.
„Die Händler werden mit den steigenden Umsatzzahlen dafür belohnt, dass sie ein kanal- und geräteübergreifend verbessertes Einkaufserlebnis anbieten – und so steuert der deutsche Online-Handel erneut auf ein Rekordjahr zu. Und das Potenzial ist weiterhin enorm: Einfachere Zahlungsmethoden und verbesserte Anwendungen werden kurz- und mittelfristig noch weitere Kunden überzeugen und auch im kommenden Jahr für ein gehöriges Umsatzplus sorgen – der deutsche Einzelhandel kann 2017 E-Commerce-Einnahmen von über 70 Milliarden erwarten.“

Über die Studie
Die internationale Studie wurde von RetailMeNot in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research in zehn Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien, und den USA) im Januar 2016 durchgeführt. Diese beinhaltet umfangreiche statistische Analysen, Auswertung von Handelsstatistiken und -prognosen, Telefoninterviews mit führenden Händlern sowie eine repräsentative Bevölkerungsbefragungen, darunter 1.000 deutsche Verbraucher. Gemäß OECD-Methodologie umfasst „Einzelhandel“ im Rahmen dieses Reports den Verkauf von Handelsgütern an Endverbraucher über Ladengeschäfte und das Internet unter Ausnahme von Gastronomie, Kraftfahrzeugen, Benzin und Treibstoffen, Eintrittskarten, Reisen, Versicherungen sowie Bank- und Kreditprodukten.

Ausführliche Ergebnisse der Studie sind unter folgendem Link einzusehen:
http://www.retailmenot.de/studien/internationale-ecommerce-studie-2016.

Über RetailMeNot
RetailMeNot.de ist ein digitaler Marktplatz, auf dem Nutzer tagesaktuell und kostenlos Gutscheine und Angebote für über 1.300 der größten Online-Händler finden. So können Online-Shopper Markenartikel aus zahlreichen Branchen wie Mode, Elektronik, Sport und Reise mit Hilfe von monatlich über 6.000 Gutscheincodes, Rabatten oder anderen Aktionen sofort günstiger erwerben. 2015 konnte RetailMeNot seinen Partnern in Deutschland so rund 9 Millionen Euro in Einzelhandelsumsätzen ermöglichen.
RetailMeNot ist seit Mai 2012 auf dem deutschen Markt aktiv. RetailMeNot.de gehört zu RetailMeNot, Inc., dem weltweit größten Marktplatz für digitale Angebote. RetailMeNot, Inc. wurde 2009 in Austin, Texas (USA), gegründet und betreibt neben RetailMeNot.de führende Gutscheinportale in den USA und Kanada (RetailMeNot.ca), UK (VoucherCodes.co.uk), Frankreich (Ma Reduc und Poulpeo), den Niederlanden (ActiePagina.nl) und Spanien (RetailMeNot.es). RetailMeNot, Inc. ist ein börsennotiertes Unternehmen, das an der NASDAQ unter dem Kürzel „SALE“ geführt wird.

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