Blackbox Stromrechnung: 6 von 10 Deutschen ärgern sich über Nachzahlungen – 68 Prozent fordern Abrechnung ohne Abschlag

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  • Traurige Bilanz: Zwei Drittel der Verbraucher mussten schon mal für Strom nachzahlen – für 87 Prozent sind solche Nachzahlungen ein klares No-Go
  • Mysterium Stromrechnung: Ein Drittel der Bundesbürger versteht sie nicht – für 6 von 10 ist sie nicht transparent und informativ genug
  • Verbraucher-Souveränität erwünscht: 57 % drängen auf mehr Kontrolle und Steuerungsmöglichkeiten beim Stromkonsum

Berlin, 22. November 2017. Einmal im Jahr, meist im Oktober, flattert sie ins Haus: die jährliche Stromabrechnung. Dann beginnt das Bangen: Hat man mit den monatlichen Abschlagszahlungen zu viel bezahlt und bekommt eventuell sogar etwas zurück oder bekommt man eine Quittung für den nicht einkalkulierten Mehrverbrauch? Eine deutliche Mehrheit (61 %) musste schon mal eine Nachzahlung leisten, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Fresh Energy (www.getfresh.energy), dem ersten voll digitalen Stromanbieter Deutschlands, herausfand. Freilich kommt diese böse Überraschung, die sich negativ auf die Liquidität der Verbraucher auswirkt und die Haushaltskasse unnötig belastet, bei Stromkunden gar nicht gut an: 61 % von ihnen haben sich schon mal darüber geärgert – jeder Siebte (14 %) wollte deswegen sogar gleich den Stromanbieter wechseln. Der Grund für Nachzahlungen ist ganz einfach – und dennoch unverständlich: Trotz der vorhandenen technischen Möglichkeiten arbeiten die meisten Stromanbieter in Deutschland immer noch mit einer Monatspauschale, die nur einmal im Jahr aufgerechnet und mit dem tatsächlichen Zählerstand abgeglichen wird. Diese ist nicht nur unnötig und unzeitgemäß, sondern auch von Verbrauchern unerwünscht: So würden gern fast 9 von 10 Stromkunden (87 Prozent) ausdrücklich auf Nachzahlungen bei der Stromabrechnung verzichten – 68 Prozent sind gegen die Pauschale und möchten lieber nach dem tatsächlichen Stromverbrauch monatlich abgerechnet werden.

Beim Lesen der Stromrechnung verstehen viele Deutsche nur Bahnhof

Was den Unmut der Verbraucher noch zusätzlich verstärkt ist die Intransparenz der Stromabrechnung: Fast ein Drittel (27 %) der Nachzahler konnte nicht verstehen, wie es zu dem höheren Stromkonsum kam. Diese Tatsache verwundert nicht – für fast ein Drittel (32 Prozent) aller Energiekunden ist die jährliche Stromrechnung wie ein Buch mit sieben Siegeln, sie verstehen diese, nach eigenen Angaben, einfach nicht. Fast 6 von 10 (57 Prozent) bemängeln, dass sich anhand der Stromrechnung überhaupt nicht nachvollziehen lässt, wie viel Strom sie wann tatsächlich verbraucht haben. Diese Frustration führt zur Resignation: Mehr als ein Drittel (35 %) hat nach eigener Aussage längst aufgegeben, verwertbare Informationen der Stromrechnung entnehmen zu können.

Fresh Energy_Daniel von Gaertner und Christian Bogatu

Daniel von Gaertner und Dr. Christian Bogatu, Mitgründer von Fresh Energy

Monatspauschale ist veraltet: Verbraucher fordern Souveränität beim Stromkonsum

Die fehlende Überprüfbarkeit und Steuerbarkeit des eigenen Stromverbrauchs ist auch eine der größten Schwächen der Monatspauschale und der derzeitigen Stromabrechnung: Der Stromkunde ist überhaupt nicht in der Lage, die Höhe der eventuellen Nachzahlung im Vorfeld zu beeinflussen, weil er keine laufende Kenntnis über seinen Stromverbrauch hat. Diese fehlende Kontrolle nervt 57 % der Verbraucher. Für Christian Bogatu, CEO und Mitgründer von Fresh Energy, ist das nicht verwunderlich: „Während beispielsweise bei Handytelefonie der Kunde anhand eines monatlichen Einzelverbindungsnachweises seine Netznutzung genau überprüfen kann, ist das in der Energiebranche noch nicht gang und gäbe – obwohl die Technologie dafür längst vorhanden ist. Genau aus diesem Grund haben wir Fresh Energy gegründet: um Stromverbrauchern auf einfachste Weise zu helfen,  Stromfresser zu bekämpfen, den eigenen Stromverbrauch besser zu verstehen und damit auch, wenn gewünscht, steuern zu können. Die Kunden erhalten nur bei uns einen kostenlosen Smart Meter, also einen intelligenten Stromzähler, und eine App zur Live-Visualisierung des eigenen Stromverbrauchs.” Daniel von Gaertner, COO und Mitgründer von Fresh Energy, ergänzt: „Dank unserer Technologie, die auf selbstlernenden Algorithmen beruht, können eingeloggte Nutzer über die App den Verbrauch und die Stromkosten sogar einzelner Haushaltsgeräte leicht überwachen. Basierend auf diesen Daten rechnen wir jeden Monat nur den tatsächlichen Stromverbrauch des jeweiligen Kunden ab – ohne Abschlagszahlung. Wer Strom spart, zahlt weniger. Böse Nachzahlungen bei der Jahresabrechnung bleiben garantiert aus.“

Über die Umfrage:

Die Online-Befragung wurde von Fresh Energy in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsanbieter promio im September 2017 unter 1106 deutschen Konsumenten realisiert.

 

Bildmaterial (inkl. einer Infografik) zur Pressemitteilung kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://www.dropbox.com/sh/6n63yhm5arlp89a/AACYZc91fdt53pG4kjtgVqdsa?dl=0

 

Über Fresh Energy:

Fresh Energy ist der erste digitale Stromanbieter Deutschlands auf Smart-Meter-Basis. Das Unternehmen bietet seinen Kunden 100%-Ökostrom, einen kostenlosen Smart Meter und eine intuitive Energy-App. Der Smart Meter misst den gesamten Stromverbrauch und erkennt durch selbstlernende Algorithmen die Verbrauchsmuster einzelner Geräte oder Gerätegruppen. Entsprechend kann der Geräteverbrauch einzeln ausgewiesen und für den Kunden als Live-Visualisierung dargestellt werden. Fresh Energy bietet zudem monatliche Abrechnung und es gibt garantiert keine Nachzahlungen  – die Kunden zahlen monatlich nur das, was sie tatsächlich verbrauchen. So fördert Fresh Energy bewussten Energiekonsum und hilft, Sparpotenziale voll auszuschöpfen. Das GreenTech-Startup ist im März 2017 von Dr.-Ing. Christian Bogatu (CEO) und Daniel von Gaertner (COO & CPO) in Berlin gegründet und beschäftigt aktuell dreizehn Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: https://www.getfresh.energy

 

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