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Studie: Deutscher Akzent für Sprachassistenten schwer verständlich

Berlin, 26. März 2020. Sprachassistenten werden immer beliebter – ob als Helfer auf dem Smartphone, als Gerät im häuslichen Gebrauch oder als Hands-Free Unterstützung im Auto. Bei weltweit mehr als 6.000 gesprochenen Sprachen sind jedoch Missverständnisse vorprogrammiert. Die Experten der Sprachlern-App Babbel haben im Rahmen einer großangelegten Studie diese Problematik genau untersucht.

Der Einzug der Sprachsteuerung in unseren Alltag ist nicht mehr aufzuhalten. Was bereits in den frühen 1990er-Jahren mit Apples Casper anfing und lange Zeit von Experten belächelt wurde, ist mittlerweile in jeder Hosentasche zu finden. Die Möglichkeiten und die Verbreitung dieser Technologie sind so groß, dass bereits erste Handelsketten Applikationen für Voice Commerce anbieten, welches langfristig die Beratung im Einzelhandel ersetzen soll.

Eine große Hürde stellt dabei jedoch noch immer die schiere Anzahl global gesprochener Sprachen dar. Amazons Alexa etwa erkennt lediglich Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch, Portugiesisch und Spanisch. Google Home versteht immerhin 13 unterschiedliche Sprachen. Bei über 6.000 verwendeten Sprachen bedeutet das, dass ein beträchtlicher Teil der Nutzer von Sprachassistenten auf eine Transmittersprache, wie etwa Englisch, zurückgreifen muss.

Akzente stellen noch immer eine Herausforderung dar
Parallel dazu weisen die meisten Sprachassistenten auch eine deutliche Schwäche darin auf, fremdsprachliche Akzente ihrer Nutzer zu erkennen – selbst dann, wenn diese aus Ländern stammen, deren Sprache eigentlich unterstützt wird. In der Studie von Babbel stimmen 47 Prozent der Befragten aus Deutschland zu, dass Sprachassistenten wie Siri oder Alexa häufig Schwierigkeiten damit haben, den deutschen Akzent zu verstehen, wenn in einer Fremdsprache gesprochen wird. Knapp jeder vierte Deutsche (23 %) gibt an, damit bereits direkt oder indirekt Erfahrungen gemacht zu haben.

Dieses Problem betrifft nicht nur den deutschsprachigen Raum – so stimmen etwa Befragte aus Polen der Eingangsfrage zu 49 Prozent, Menschen aus Großbritannien sogar in 50 Prozent der Fälle zu. Die Erfahrungswerte unterscheiden sich dabei nur geringfügig zwischen Europäern und Amerikanern – in den USA bestätigen 44 Prozentebenfalls die Problematik.

Sprachassistenten sind auf menschliche Mithilfe angewiesen
Simon Boé, Geschäftsführer der Berliner Marketing-Agentur onehundred.digital, die einer der Vorreiter im Bereich Voice Marketing und Voice SEO in Deutschland ist, sagt bis weitere Sprachen von den großen Anbietern bereitgestellt werden, wird es nicht mehr lange dauern: „Das Geschäft mit Sprachassistenten ist hart umkämpft. Wer zuerst eine Sprache anbietet, kann sich auf dem jeweiligen Markt als Erster etablieren. Somit werden wir in den nächsten Jahren eine stete Zunahme unterstützter Sprachen beobachten können.

Die Schwierigkeiten bei der Erkennung von Akzenten dagegen, werden sich früher oder später selbst beheben: „Glücklicherweise ist es nur eine Frage der Zeit, bis derartige Probleme mit Sprachassistenten verschwinden werden. Je mehr und je länger wir als Gesellschaft mit unseren Sprachassistenten agieren, auch unter Verwendung von Dialekten und Akzenten, desto besser werden die Algorithmen.“

Über die Studie

Die repräsentative „Akzent-Studie 2020 von Babbel“ wurde im November 2019 im Auftrag von Babbel in acht Ländern (Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien, USA) von IPSOS durchgeführt. In Form von 15-minütigen Online-Interviews befragte IPSOS über 11.000 Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren mit mindestens mäßigem Interesse am Sprachenlernen.

Über Babbel
Die Sprachlern-App Babbel hilft Menschen dabei, neue Sprachen schnell zu lernen und zu sprechen. Ganze 73 Prozent der befragten Kunden trauen sich zu, ein einfaches Gespräch zu führen, nachdem sie nur fünf Stunden mit Babbel gelernt haben. Die Lerneffektivität von Babbel wurde 2019 in einer unabhängigen Universitätsstudie nachgewiesen.

Auf der Basis von sieben Ausgangssprachen können Kunden zwischen 14 verschiedenen Lernsprachen wählen. Ob im Web oder unterwegs mit den Mobil-Apps für iOS und Android passt Babbel in jeden Alltag. Die kurzen Lektionen orientieren sich stets an nützlichen Themen. Grammatik, Vokabular und Aussprache werden gemeinsam trainiert. Spielerische Elemente sorgen dafür, dass die Nutzer motiviert bleiben, um ihre Ziele zu erreichen. Das Babbel-Didaktik-Team aus über 150 Sprachwissenschaftler*Innen und Lehrer*Innen erstellt jeden Kurs spezifisch für die jeweilige Sprachkombination.

Babbel wurde 2007 in Berlin gegründet. Heute besteht das Team aus 750 Mitarbeitenden aus über 50 Ländern an den Standorten Berlin und New York. Ganz ohne Werbung und mit einem transparenten Abomodell richtet sich Babbel an Einzelkunden. Seit 2017 gibt es auch ein Extra-Angebot für Geschäftskunden. Im Sommer 2019 startete Babbel Travel, die Plattform zum Buchen von Sprachreisen. Weitere Informationen finden Sie auf  HYPERLINK „https://de.babbel.com/“Babbel.com

Pressekontakt
Nele von Lingelsheim-Lenz
E-Mail: nlenz@babbel.com

Pressebüro Babbel
c/o markengold PR
Velyana Angelova
Tel.: +49 – 30 – 219 159 – 60
E-Mail: babbel@markengold.de

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