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Muttersprachen-Insider: 10 bunte Ausdrücke, die man kennen sollte

Berlin, 08. Februar 2021. Am 21. Februar 2021 begeht UNESCO zum 21. Mal den Internationalen Tag der Muttersprache. Mit dem Gedenktag werden weltweit sprachliche und kulturelle Vielfalt, Mehrsprachigkeit und das Lernen von Sprachen zelebriert und gefördert. Babbel, die weltweit erfolgreichste Sprachlern-App, feiert den Tag mit zehn Redewendungen und Ausdrücken aus der ganzen Welt, mit denen man Sprachen auf muttersprachlichem Niveau ein Stück näherkommt: Was hat es zum Beispiel mit dem Käsemachen in Frankreich, blutigen Eigenschaften in Großbritannien und toten Katzen in Schottland auf sich?

Auf die Umgangssprache kommt es an
Eine andere Sprache so gut zu beherrschen wie die eigene heißt, problemlos Unterhaltungen zu unterschiedlichen Themen führen zu können: Akzentfreies Sprechen, grammatische Fehlerlosigkeit und ein reicher Wortschatz gehören oft dazu und ermöglichen es, mit Muttersprachler:innen mitzuhalten. Ein großes Plus auf dem Weg zum muttersprachlichen Niveau und interkulturellen Austausch: Kenntnisse über Redewendungen und Umgangssprache.

1. In Frankreich macht man Käse: en faire tout un fromage
Die Redewendung en faire tout un fromage ist eine köstliche Art zu beschreiben, dass maßlos übertrieben wird. Die wörtliche Übersetzung heißt: “einen ganzen Käse daraus machen”. Wenn die Deutschen also “aus einer Mücke einen Elefanten machen”, machen die Französ:innen Käse.

2. Das spontane Tanzen in Brasilien: malemolência
Wenn jemand Musik hört und mit einem Mal spontan den gesamten Körper im Rhythmus der Musik bewegt, dann handelt es sich um eine Fähigkeit, die nicht alle haben. Im brasilianischen Portugiesisch gibt es dafür sogar ein eigenes Wort: malemolência.

3. Spanische Freund:innen mit gewissen Vorzügen: amigovios/amigovias
Gerade für all jene, die sich unter spanischsprechenden Muttersprachler:innen beziehungstechnisch nicht festlegen möchten, ist amigovio/amigovia ein sehr willkommenes Wort. Zusammengesetzt aus amigo (“Freund” im freundschaftlichen Sinne)und novio/novia (“Freund/Freundin” im Sinne eines Partners/einer Partnerin) steht es für sogenannte “Freund:innen mit gewissen Vorzügen”.

4. Ein polnisches Verb, das alles ist und nichts: tegować
tegować ist ein besonders hilfreiches Wort für alle polnischen Muttersprachler:innen und die, die es werden wollen. Eine entsprechende deutsche Übersetzung gibt es nicht. Es handelt sich um ein Universalwort, das immer – wirklich immer – eingesetzt werden kann, wenn einem das passende Verb gerade nicht einfällt. Ähnlich wie das deutsche “Dingsbums”, nur eben für Verben.

5. Authentisch Britisch nicht nur mit britischem Akzent: bloody
Das englische Wort bloody heißt “blutig”, erinnert an den blutroten Wodka-Longdrink Bloody Mary und wird in Großbritannien verdammt oft verwendet. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn umgangssprachlich steht es für “verdammt”. Egal ob etwas “verdammt” gut oder “verdammt” schlecht ist: Wer authentisch Britisch klingen möchte, beschreibt alle Eigenschaften und Merkmale mit einem bloody.

6. In Italien hat man gerne Salz im Kürbis: avere sale in zucca
Die wörtliche Übersetzung für die italienische Redewendung avere sale in zucca lautet: “Salz im Kürbis haben”. Doch wer unter Italiener:innen mit Sprachkenntnissen auf muttersprachlichem Niveau glänzen möchte, weiß: zucca kann je nach Kontext auch “Kopf” bedeuten. Und wer Salz im Kopf hat, ist clever. Denn das italienische Sprichwort besagt, dass jemand ganz schön was auf dem Kasten hat. Gut zu wissen: Wer hingegen ein leerer Kürbis ist (essere una zucca vuota), ist “stur” und schlichtweg “dumm”.

7. Beziehungen in der Türkei werden durchgestrichen: üstünü çizdim
Beziehungen zu beenden ist nicht immer einfach. Umso schöner ist es, sich mit Freund:innen darüber auszutauschen. Wer dies in der Türkei auf muttersprachlichem Niveau machen möchte, sollte wissen, dass man auf Türkisch mit dem Ausdruck üstünü çizdim Schluss macht. Das heißt wörtlich soviel wie “ich habe sie/ihn durchgestrichen”.

8. Gelassen und cool wie die Aussies: ripper  
Mit großer Wahrscheinlichkeit assoziieren viele mit dem englischen Wort ripper (“Frauenmörder”) den Londoner Serienmörder der 1880er Jahre: Jack the Ripper. Unter den australischen Einheimischen hingegen handelt es sich um einen beliebten, sehr positiv behafteten Ausdruck. Ähnlich wie das britische bloody wird es immer dann genutzt, wenn etwas “wirklich toll”, “fantastisch” oder einfach “großartig” ist.

9. In Kolumbien unter Freund:innen: parce
Wer unter (jungen) Kolumbianer:innen sprachtechnisch mithalten möchte, kommt an dem Wort parce nicht vorbei. Eine genaue Übersetzung gibt es nicht, jedoch ist es in etwa vergleichbar mit dem vor allem in Hamburg verwendeten “Digga” oder dem englischen dude. parce kann sowohl männlich als auch weiblich sein und in alle möglichen Sätze und Fragen eingebaut werden. Abgewandelt zu parcero/parcera steht es auch für einen sehr guten Freund bzw. eine sehr gute Freundin oder einfach “einen richtig guten Kumpel”.

10. Tote Katzen in Schottland: Is yer cat deid?
Wer in Schottland gefragt wird: Is yer cat deid? (“Ist deine Katze tot?”) sollte sich nicht unnötig um den Tod einer möglicherweise gar nicht existierenden Katze sorgen. Die eher etwas beleidigende Frage richtet sich an jemanden, der oder die eine deutlich zu kurze Hose trägt – vergleichbar mit dem Deutschen “die Hose auf halbmast tragen”.

Über Babbel: 
Mit Babbel lernen Millionen von Menschen weltweit eine neue Sprache. Die Online-Sprachkurse der Babbel-App, der virtuelle Gruppenunterricht mit Babbel Live, die Sprachreisen von Babbel Travel und Babbel für Unternehmen helfen Lernenden dabei, so schnell wie möglich echte Unterhaltungen in einer neuen Sprache zu führen. Und es funktioniert: Zahlreiche wissenschaftliche Studien, unter anderem der Yale University und der City University of New York, belegen Babbels Effektivität. 
Babbel verbindet das Wissen von Sprachlernexpert:innen mit neuester Technologie: Mehr als 60.000 Lektionen mit 50 Stunden Videoinhalt und 70 Podcast-Episoden in 14 Sprachen wurden von mehr als 150 Sprachlernexpert:innen individuell für verschiedene Ausgangssprachen und Lernbedürfnisse entwickelt. Live-Sprachunterricht, Spiele und Videos runden das Sprachlernerlebnis ab. Kontinuierlich wird der Lernfortschritt analysiert und einzelne Lektionen werden auf Basis zahlreicher Daten angepasst und optimiert. 
Mit Babbel kann jeder eine Sprache lernen – deshalb ist das Babbel-Team genauso vielfältig wie die Sprachkurse: 750 Mitarbeitende repräsentierenmehr als 60 verschiedene Nationalitäten, unterschiedliche Geschlechter, Herkünfte und Überzeugungen an den Standorten Berlin und New York. 2007 startete Babbel den Online-Sprachlernmarkt und ist heute, mit über zehn Millionen verkauften Abonnements, die erfolgreichste Sprachlern-App weltweit. Weitere Informationen unter www.babbel.de

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