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Mami, maman, mamma: Wie klingt das schönste Wort in verschiedenen Sprachen?

Zum Muttertag am 10. Mai 2020 stellen die Sprachlernexperten von Babbel sprachliche Variationen des schönsten Worts auf der Welt vor: „Mama“. Von mamãe (Portugiesisch) bis anya (Ungarisch): Die häufigsten Begriffe und Kosewörter für Mutter in 14 Weltsprachen.

Berlin, 06. Mai 2020. Mami, Mama, Mutti: Wie auch immer sie genannt wird, sie ist auf jeden Fall für viele die Wichtigste. Für kaum eine andere Person auf dieser Welt gibt es so viele Namen wie für die Mutter: Es gibt weltweit knapp 6.000 verschiedene Sprachen und fast genauso viele unterschiedliche Mama-Begriffe – und nicht selten klingen sie ähnlich. Das ist kein Zufall, denn das Wort gibt es, gleich welcher Sprache, bereits seit tausenden Jahren. Manche Wissenschaftler behaupten, es sei sogar eines der ersten Wörter in der Geschichte der Sprachen überhaupt. Außerdem stellt das Wort “Mama” in jeder Sprache eine, für kleine Kinder, einfache Lautfolge dar, die sie leicht erzeugen können – schnell wird es nicht nur das simpelste, sondern auch das beliebteste Wort. 

Wie klingt Mama eigentlich in anderen Sprachen und welche unterschiedlichen Wörter und Kosewörter gibt es in anderen Kulturen? Diese Frage beantworten die internationalen Sprachlernexperten von Babbel, der erfolgreichsten Sprachlern-App: 

Dänisch: mor [moːɒ̯] 
Das formelle dänische Wort für Mutter wird „moa“ ausgesprochen.

Deutsch: Mama, Mutti, Mami und Mutter
Während man im Westen von Deutschland gerne und oft „Mama“ sagt, ist die beliebteste Anrede für Mütter in den östlichen Bundesländern „Mutti“. Das Wort „Mami“ wird am häufigsten von Kindern verwendet. Englische Begriffe wie „mom“, oder „mommy“ haben ebenfalls Einzug in die deutsche Sprache erhalten. 

Englisch: mother [ˈmʌðəʳ], mom [mɑ:m], mommy [ˈmɑ:mi] 
Das offizielle Wort für Mutter „mother“ wird in etwa wie „maser“ ausgesprochen, wobei das s leicht gelispelt wird, um den th-Laut zu bilden. Kosenamen wie „mom“ (gesprochen: mam) oder mommy (gesprochen: mammy) sind ebenfalls sehr gebräuchlich. 

Finnisch: äiti [ˈæjti], äiskä [ˈæjskæ], mutsi [ˈmuts̠i] 
Die offizielle Bezeichnung für Mutter ist „äiti“ (gesprochen: äiti). Der beliebteste Kosename ist „äiskä“ (gesprochen: äiskä) und bildet das Äquivalent zur deutschen „Mami“. „Mutsi“ wird meist bei Kindern und jungen Teenagern gebraucht.
      
Französisch: mère [mɛʀ], maman [mamɑ͂] 
Die formelle Bezeichnung für die Mutter im Französischen spricht man „mähr“ aus. Etwas eleganter klingt hingegen die informelle Bezeichnung „maman“, die „mämo/mamo“ ausgesprochen wird. 

Italienisch: madre [ˈma:dre], mamma [ˈmamma] 
Formell bezeichnen die Italiener*Innen die Mutter als „madre“. Weniger formell aber fast genauso häufig spricht man in Italien auch von der „mamma“. 

Niederländisch: moeder [mudər], mams [mams] 
Offiziell heißt die Mutter in Holland und den Niederlanden „moeder“. Gesprochen wird das Wort in etwa „muder“. Was im Deutschen die „Mami“ oder „mutti“ ist, ist bei den Holländern „mams“.  

Norwegisch: mor [muːr], mamma [mamma] 
Genau wie zu seinem Sprachverwandten Dänemark ist das formelle Wort für Mutter auf Norwegisch „mor“. In Norwegen spricht man das Wort jedoch in etwa „mur“ aus und rollt das r ein bisschen.  

Polnisch: matka [matka], mama [mama] 
Gesprochen wie geschrieben: In Polen ist die Bezeichnung für Mutter offiziell „matka“. Umgangssprachlich sagen die Polen „mama“. 

Russisch: мать [mat‘], мама [mama] 
Offiziell ist die Bezeichnung für die Mutter in Russland „мать“ (gesprochen: „moatj). Das umgangssprachliche „мама“ wird „mama“ ausgesprochen.  

Schwedisch: mor [muːr], mamma [mamma] 
Genau wie im Norwegischen spricht man das Wort für Mutter „mor“ wie „mur“ aus und rollt das r. Aber Achtung: Nur ein kleiner Aussprachefehler, wie etwa „mör“ statt „mur“, kann die Vokabel zum Wort „zart“ ändern.  

Spanisch: madre [ˈmaðɾe], mamá[ma.ˈma], mami[ˈmami], mama[ˈmama] 
Wie auf Italienisch, ist das offizielle Wort für Mutter auch in den spanischsprachigen Ländern „madre“. Beliebte Kosenamen sind „mamá“, „mami“ und „mama“. 

Türkisch: anne [ˈɑnnɛ] 
Auf Türkisch klingt das Wort für Mutter – anne – wie „annä“. Der langgezogene Konsonant hält beim Sprechen für eine kurze Sekunde an. 

Ungarisch: anya [ˈɔŋɔ], anyu [főnév] 
Auch in Ungarn unterscheidet man zwischen der offiziellen Bezeichnung für Mutter „anya“ (gesprochen: „anja“) und vielen Kosenamen. Der am häufigsten genutzte ist „anyu“ (gesprochen: anju) und heißt übersetzt „Mutti“. 

Über Babbel 
Die Sprachlern-App Babbel hilft Menschen dabei, neue Sprachen schnell zu lernen und zu sprechen. Ganze 73 Prozent der befragten Nutzenden trauen sich zu, ein einfaches Gespräch zu führen, nachdem sie nur fünf Stunden mit Babbel gelernt haben. Die Lerneffektivität von Babbel wurde 2019 in einer unabhängigen Universitätsstudie nachgewiesen. 

Auf der Basis von sieben Ausgangssprachen können Nutzende zwischen 14 verschiedenen Lernsprachen wählen. Ob im Web oder unterwegs mit den Mobil-Apps für iOS und Android passt Babbel in jeden Alltag. Die kurzen Lektionen orientieren sich stets an nützlichen Themen. Grammatik, Vokabular und Aussprache werden gemeinsam trainiert. Spielerische Elemente sorgen dafür, dass die Lernenden motiviert bleiben, um ihre Ziele zu erreichen. Das Babbel-Didaktik-Team aus über 150 Sprachwissenschaftler*Innen und Lehrer*Innen erstellt jeden Kurs spezifisch für die jeweilige Sprachkombination.  

Babbel wurde 2007 in Berlin gegründet. Heute besteht das Team aus 750 Mitarbeitenden aus über 50 Ländern an den Standorten Berlin und New York. Ganz ohne Werbung und mit einem transparenten Abomodell richtet sich Babbel an Einzelkund*Innen. Seit 2017 gibt es auch ein Extra-Angebot für Geschäftskunden. Im Sommer 2019 startete Babbel Travel, die Plattform zum Buchen von Sprachreisen. Weitere Informationen finden Sie auf Babbel.com 

Pressekontakt 
Nele von Lingelsheim-Lenz, E-Mail: nlenz@babbel.com 
Pressebüro Babbel, c/o markengold PR, Velyana Angelova, Tel.: +49 – 30 – 219 159 – 60, E-Mail: babbel@markengold.de

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