Vitaminbomben aus dem Wald: Mit Smoothies aus Wildbeeren gut gewappnet in die Erkältungszeit

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Berlin, 20. August 2015. Nicht mehr lange und der Sommer wird vom nass-kalten Herbst abgelöst – die Erkältungssaison geht los. Um gesund durch die dunkle Jahreszeit zu kommen, sollte frühzeitig das Immunsystem gestärkt werden. Wahre Vitaminbomben sind Wildbeeren, die im Spätsommer und Herbst in unseren heimischen Wäldern zu finden sind und sich einfach in Smoothies verarbeiten lassen. Nikolas Gleber, Geschäftsführer und Inhaber von Wildgold, dem ersten Online-Marktplatz für Wild- und Naturwaren (www.WILDGOLD.de), verrät seine Top-5 Smoothie-Rezepte mit heimischen Beeren und Früchten. Die schmecken nicht nur lecker, sondern stärken auch die Abwehrkräfte und machen fit für den Herbst.

1. Sanddorn
Sanddorn ist botanisch gesehen eine Scheinsteinfrucht. Sein Beiname „Zitrone des Nordens“ verrät es bereits: 100 g der leuchtend orangefarbenen Früchte enthalten je nach Sorte zwischen 200 bis 900 mg Vitamin C, sodass bereits drei Löffel gepressten Safts den gesamten Tagesbedarf eines Erwachsenen decken. Auch Veganer und Vegetarier sollten die nordische Frucht in ihren Speiseplan integrieren: Der hohe Vitamin B12-Gehalt ist in pflanzlichen, unfermentierten Lebensmitteln kaum zu finden und normalerweise durch tierische Lebensmittel zu decken. Da Sanddorn eine typische Dünenpflanze ist, wächst er vor allem entlang der Ostseeküste und wird dort als hochwertiges Erkältungspräparat aus der Natur geschätzt.

Tipp: Der Sanddorn-Smoothie wird gemäß des Grundrezepts mit zwei Äpfeln, einer Banane, einem kleinen Becher Joghurt, Milch und 80 ml Sanddornsaft zubereitet.

2. Berberitze
Frische Berberitzen oder Essigbeeren besitzen ebenfalls einen hohen Vitamin-C-Gehalt von 30 mg in 100 g, der im getrockneten Zustand allerdings deutlich abnimmt. Wie ihr Beiname nahelegt, ist der Geschmack herb-säuerlich. Normalerweise werden die Beeren deswegen nicht im rohen Zustand verzehrt, sondern als Saft oder getrocknet. Großer Beliebtheit erfreut sich die Beere in der iranischen Küche, wo sie anstelle von Zitronen als säuerliche Komponente eingesetzt wird.

Tipp: Der Berberitzen-Smoothie gelingt mit einer Birne, vier bis fünf getrockneten Aprikosen, fünf getrockneten Berberitzen, einer Kiwi, einem Schuss Apfelsaft und Milch oder Milch-Ersatzprodukten.

3. Hagebutte
Die Hagebutte ist streng genommen keine Beere, sondern, wie die Erdbeere, eine so genannte Sammelnussfrucht verschiedener Rosenarten. Das besondere an der roten Frucht ist die Beständigkeit ihres Vitamin-C-Gehalts: Selbst nach dem Erhitzen bleibt er aufgrund verschiedener Enzyme bis zu fünf Stunden erhalten. Mit 1250 mg pro 100 g ist der Vitamin-C-Gehalt besonders groß. Das Magnesium in der Hagebutte stärkt Herz und Kreislauf, das Immunsystem wird durch Zink und Selen angeregt. Der rote Farbstoff Lycopin wird im Körper zu Vitamin A gebildet, das die Haut vor vorzeitiger Hautalterung schützt.

Tipp: Der Hagebutten-Smoothie schmeckt durch zwei reife Mangos, einer Handvoll getrockneter Hagebutten und Milch oder Milchersatzprodukten exotisch-frisch.

4. Schlehen
Es muss nicht immer Koffein sein: Schlehen machen schnell wieder wach und munter. Sie enthalten 10 mg Vitamin C pro 100 g, Magnesium und viele Bio-Flavonoide. Bei diesem Steinobst lohnt es sich, auf den ersten Frost zu warten: Die Wirkstoffe in den blauen Früchten sind erst dann für den Körper biochemisch zu verwerten. Wer nicht so lange warten möchte, kann frische Beeren in die Tiefkühltruhe legen, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Sie können auch roh verzehrt werden, allerdings schmecken sie dann sehr säuerlich.

Tipp: Der Schlehen-Smoothie wird mit zwei Bananen, 400 g Pflaumen, einer Handvoll Schlehen mit Milch oder Milch-Ersatzprodukten zu einem blauen Vitamin-Wunder gemixt.

5. Eberesche
Die Eberesche oder Vogelbeere ist vor allem als Schnaps bekannt. Auch in alkoholfreien Getränken ist sie eine wertvolle Zutat: Sie stärkt die Immunkräfte durch Vitamin-C (98 mg pro 100 g), Zink und Selen. Wie bei den Schlehen sollte der erste Frost abgewartet werden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann. Den bitteren Geschmack verdanken die Wildbeeren der Parasorbinsäure, die beim Kochen umgewandelt wird. Die Säure ist für den Menschen im rohen Zustand nicht giftig, kann aber zu Magenverstimmungen führen. Mittlerweile findet man im Handel auch eine gezüchtete, süße Sorte. Der Beiname der leckeren Beeren kommt nicht von ungefähr: Bei Vögeln ist der gesunde Leckerbissen sehr beliebt.

Tipp: Der Vogelbeer-Smoothie schmeckt durch zwei Äpfel, 400 g Ebereschen und Milch oder Milch-Ersatzprodukte nicht zu süß. Als After-Work-Smoothie rundet ein Schuss Gin das Ganze ab.

Smoothie-Grundrezept:

250 g Beeren oder Obst nach Geschmack
500 g Joghurt, Milch oder Milch-Ersatzprodukte

Für einen perfekt samtig-fließenden Smoothie sollte immer das 1-zu-2-Verhältnis beachtet werden. Alle Zutaten in einen Mixer geben und gekühlt verzehren. Festere Obstssorten wie Äpfel oder Bananen eignen sich besonders, um eine nicht zu flüssige Konsistenz zu erhalten. Wenn die Zutaten sehr säuerlich sind, kann mit Honig oder Agavendicksaft nachgesüßt werden. Oft ist dies aber durch die natürliche Fruchtsüße nicht nötig.

Mehr Inspiration, frischen Beerensaft und getrocknete Beeren gibt es bei Wildgold unter: www.WILDGOLD.de

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