Unangenehmes Sodbrennen: 5 skurrile Fakten rund um die Refluxkrankheit

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Sodbrennen – Die Mehrheit der Deutschen kennt das brennende oder auch schmerzhafte Gefühl in der oberen Magengegend. Dennoch sind die Betroffenen oft nur unzureichend über die Erkrankung informiert und verstärken die Symptome durch falsches Verhalten sogar noch. Die Experten von dem Verbraucherportal Sodbrennen-Wissen.de (www.Sodbrennen-Wissen.de) haben skurrile Fakten rund um die Refluxkrankheit zusammengetragen und erklären, welche überraschende Rolle Kaugummi oder die Antibaby-Pille bei Sodbrennen spielen und warum die Erkrankung nicht unterschätzt werden sollte.

Berlin, 08. Februar 2017. Sodbrennen ist eine weit verbreitete Erkrankung, die durch einen Rückfluss (Reflux) der Magensäure in die Speiseröhre verursacht wird. Die möglichen Gründe für das Entstehen von Sodbrennen sind vielfältig und reichen von falscher Ernährung über körperliche Ursachen bis hin zu psychischen Aspekten wie bspw. Stress. Neben hilfreichen Tipps gegen die Refluxkrankheit kursieren auch viele Mythen, die sich hartnäckig halten. Die approbierte Ärztin Mila Bauer von Sodbrennen-Wissen.de (www.Sodbrennen-Wissen.de) räumt anhand von 5 überraschenden Fakten zur Refluxkrankheit mit Unwahrheiten auf und erklärt, was Betroffenen wirklich hilft.

1. Kartoffelsaft hilft gegen Sodbrennen

Ein sehr wirksames und natürliches Heilmittel gegen Sodbrennen ist frisch gepresster Kartoffelsaft. „Der frische Saft fungiert als basischer Puffer. Das bedeutet, dass er die Säure des Magensaftes neutralisiert“, sagt Bauer. Wichtig ist, dass für die Zubereitung frische Kartoffeln ohne Keim oder grüne Stellen verwendet werden. Zudem sollte der Saft direkt nach dem Pressen getrunken werden.

2. Antibaby-Pille begünstigt Sodbrennen

Vor allem Frauen werden von diesem Fakt überrascht sein: Die Einnahme von der Antibaby-Pille kann zu einer erheblichen Erhöhung des Bauchdrucks führen. Dies beeinträchtigt wiederum den Ventilmechanismus sehr stark, sodass die Magensäure leichter in die Speiseröhre zurückfließen kann. „Verursacht wird dies durch das in vielen Antibaby-Pillen enthaltende Hormon Östrogen. Durch einen Wechsel auf ein reines Gestagen-Präparat könnten die Beschwerden bei betroffenen Frauen rückläufig sein.“, empfiehlt Bauer.

3. Kaugummi kauen verschafft Linderung

Skurril aber wahr: Kaugummi kauen hilft gegen Sodbrennen. Bauer erklärt: „Durch das Kauen wird die Speichelbildung erhöht. Speichel besteht aus basischen Bestandteilen und neutralisiert somit die Magensäure.“ Zudem werden dadurch die Darmbewegungen gefördert, sodass der saure Mageninhalt kürzere Zeit im Magen bleibt und schneller weiterbefördert wird.

4. Milch: Doch kein Wundermittel

Ein Mythos, der sich nach wie vor hält: Milch lindert Sodbrennenbeschwerden. Doch das stimmt nicht. „Viele setzen hier auf das falsche Pferd. Milch kurbelt die Magensäureproduktion an und unterstützt dadurch die Symptome zusätzlich“, sagt Bauer. Der Grund dafür ist der hohe Kalziumgehalt von Milch, der bei der Säurebildung eine große Rolle spielt.

 5. Mögliche Folgen von chronischem Sodbrennen: Krebs und Asthma

Die Refluxkrankheit wird oft unterschätzt, doch gerade häufiges oder gar chronisches Sodbrennen kann schwerwiegende Folgen haben. Bauer sagt: „Unbehandelt kann häufiges Sodbrennen Komplikationen wie Geschwüre, Blutungen und sogar eine Umwandlung der Speiseröhrenzellen hervorrufen. Letzteres kann eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs sein.“ Zudem kann chronisches Sodbrennen allmählich zu der Entstehung von chronischer Bronchitis bzw. Asthma führen. Daher gilt: Halten die Beschwerden länger als zwei Wochen an, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

 

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