Mehr Umsatz durch Geomarketing & CRM: 6 Praxistipps zur 360-Grad-Kundensicht

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Wer seine Vertriebsstrategien nur auf Basis der vorhandenen Bestandskundendaten auslegt, verschenkt enormes Umsatzpotenzial. Denn dadurch lassen sich die eigenen Zielgruppen und der Markt nie flächendeckend kennenlernen und unter anderem die regionalen Absatzchancen nie vollständig erschließen. Der Schlüssel zum Unternehmenserfolg ist hier die gekonnte Verknüpfung von CRM und geobasierten Kundeninformationen. Warum geobasierte Kundendatenanreicherung das Marketing effizienter und erfolgreicher machen und worauf es dabei ankommt, erklärt Merifond (www.merifond.de), der Dienstleister für Kundendatenmanagement.

Braunschweig, 22. Februar 2017. In der heutigen, digitalisierten Welt werden Konsumenten jeden Tag mit einer Unmenge an Informationen bombardiert, von denen aber nur ein Bruchteil bewusst wahrgenommen wird. Nur wer seine Zielgruppen wirklich kennt und die passenden Produkte in die richtigen Regionen bringt, bedient optimal die Nachfrage und sorgt für hohe Response-Raten bei Werbemaßnahmen. Aber wie lässt sich durch Geodaten mehr über die eigenen Kunden herausfinden, über die nur wenige Verkaufsinformationen vorliegen und kaum weiterführende Präferenzen bekannt sind?

Ohne CRM & Geomarketing ist keine 360-Grad-Kundensicht möglich

„Sag mir, wo du wohnst, und ich sag dir, wer du bist“ – ein Wohnort verrät viel über einen Menschen, sei es bspw. sein Einkommenssegment oder sein wahrscheinliches Konsumverhalten. Und da der Mensch sozial geprägt ist, wird angenommen, dass Menschen mit ähnlichen Vorlieben und Verhältnissen oft nebeneinander wohnen. Aufgrund dieser Informationen lassen sich Rückschlüsse bspw. hinsichtlich Kaufkraft, Bildungsstand oder sogar Reisegewohnheiten ziehen. Indem man bestehende Kundendaten in Hinblick auf den Wohnort des jeweiligen Kunden analysiert – und um weitere aktuelle raumbezogene soziodemographische, wirtschaftliche oder konsumrelevante Daten anreichert – lassen sich Kundenprofile schärfen, Marktanteile ausbauen und Marketingkosten senken. Denn dadurch rücken nur gewinnversprechende Kunden und Regionen in den Fokus der Kommunikation. Dirk Simon, CRM-Experte und Geschäftsführer von Merifond, erklärt anhand von 6 Schritten, wie erfolgreiche Datensegmentierung und -anreicherung funktioniert.

Schritt 1: Erkenntnis – Lücken in Kundenprofilen sind Absatzpotenziale

Auch wenn das zunächst banal klingt: Der erste Schritt ist die Einsicht, dass die vorliegenden Kundenverkaufsdaten nicht vollständig sind und diese keine Rückschlüsse auf die wahren Potenziale der Kunden erlauben. Denn diese Daten beziehen sich meist nur auf konkrete Handlungen der Bestandskunden – dass jemand z. B. sein Interesse an einem bestimmten Produkt geäußert hat oder einen bestimmten Kauf alle drei Jahre tätigt. „Potenziale, die man bisher nicht ausgeschöpft hat, lassen sich aus vorhandenen Verkaufsdaten selten ablesen – etwa solche, dass eine Kundengruppe auch für ein anderes Dienstleistungs- oder Produktsegment affin sein könnte,“ sagt Dirk Simon.

Schritt 2: Prüfen – Status quo und der Soll-Zustand der Kundenprofile

Es gibt unterschiedliche Verfahren und Möglichkeiten, Kundenprofile durch Geodaten anzureichern. Hat man seine Kunden bspw. bereits einem Clusterverfahren unterzogen, lassen sich die Profile mithilfe der Geodaten weiter aufbauen und die Cluster um Metadaten ergänzen, die man vom Kunden normalerweise nicht erhalten würde (sämtliche Daten zur Wohnsituation, aber auch Kaufkraft, Familienkonstellation oder Kauf- und Reisevorlieben).

Sofern die Kundenprofile noch nicht geclustert wurden, was bspw. durchaus auch an mangelnden Ressourcen oder fehlendem Know-how liegen kann, können bereits auf Clustern basierende Metadaten, wie bspw. PersonicX™ von Acxiom, welches die Dimensionen Alter, Familiensituation und finanzieller Status komplett abdeckt, oder die Käufertypologie der Deutschen Post Direkt, enorm wertvoll sein.

Schritt 3: Anreichern – Kundenprofile um Geodaten ergänzen

Nun werden die bestehenden Kundenverkaufsdaten um raumbezogene soziodemographische, wirtschaftliche oder konsumrelevante Informationen angereichert. Diese Daten werden als statistisch repräsentative Zielgruppenmerkmale in Mikrozellen ohne Personenbezug von speziellen Anbietern wie z. B. Deutsche Post Direkt, Acxiom, GfK oder dem Marketingverbund erhoben und entsprechend aufbereitet. Zudem gilt es, im Zuge der Datenanreicherung, die ausgebauten Kundensegmente mit den festgelegten Verkaufs- und Marketingzielen noch mal abzugleichen.

Schritt 4: Validieren – Zielgruppendefinition und Ableitung

Nachdem die Kundensegmente um wertvolle Geodaten aufgestockt wurden, muss nun getestet werden, inwiefern diese nun operationalisiert werden können. In der Praxis nimmt man ein sehr plakatives Exempel: Man wählt eine potente Zielgruppe und nutzt die Geodaten, um die Zielgruppe besser zu beschreiben. Die Beschreibung wendet man auf die Gesamtheit der Kundensegmente an – unabhängig, ob diese das „Ausgangsprodukt“ schon gekauft haben oder nicht. Somit erhält man einen weiteren Kreis von potenziellen Interessenten. Um zu validieren, wie erfolgreich die Anreicherung und daraus resultierende Ergebnisse waren, muss nun getestet werden.

Schritt 5: Testen – Welche Kundengruppe bietet das größte Potenzial?

Nun sollten die Segmente erneut in Hinblick auf die Verkaufspotenziale analysiert werden. Dies lässt sich bestens mithilfe des Vergleichsmarketings umsetzen. Im Rahmen von bspw. Newsletter-Aktionen werden die bestehende Kundengruppe und die dank Datenanreicherung ermittelte und zusammengestellte neue Kundengruppe angesprochen und zum Kauf eines bestimmten Produktes animiert. Das Ergebnis (Anzahl der Produktverkäufe, Anmeldungen etc. pro Gruppe) ist ein klares Indiz dafür, welche Gruppe das größere Potenzial mitbringt. Die Testphase ist das A und O in dem Geomarketing-Prozess, denn die hier erzielten Ergebnisse bieten eine wichtige Grundlage für die weitere unternehmerische Entscheidungsfindung.

Schritt 6: Kundenansprache – die Königsdisziplin Marketing-Automation

Anschließend sollte aus den gebildeten Clustern mithilfe der Marketing-Automation die Kundenkommunikation abgeleitet werden. Bei der Marketing-Automation wird der gesamte Kommunikations-Workflow aufgrund der erstellten Kundensegmente „automatisiert“. Zudem ist es sinnvoll, sich im Kontext des CRM und des Geomarketings für eine flexible Software-Lösung zu entscheiden und mit einem Experten zusammenzuarbeiten, der aus der gesamten Bandbreite von Verkaufs-, Geo- und Analysedaten schöpft und die entsprechende Expertise mitbringt. So werden aus abstrakten Zahlenreihen begehbare Kundenlandschaften mit Absatzpotenzial.

 

Über Merifond
Die Merifond GmbH steht seit mehr als 10 Jahren für innovatives IT-gestütztes Kundenbeziehungsmanagement und Direktmarketing. Das Leistungsspektrum umfasst den Aufbau und Betrieb von intelligenten CXM- und Database-Marketing-Systemen zur Neukundenakquise, Kundenbindung und -rückgewinnung auf Basis der hauseigenen SaaS-Software DMforce CXM Suite. Diese verfügt über komplett offene Schnittstellen und lässt sich problemlos in die Systemlandschaft eines Unternehmens integrieren. Als Data- und Marketing-Spezialist entwickelt, realisiert und analysiert Merifond durch die gekonnte Erhebung, Verknüpfung und Auswertung kundenbezogener Daten ergebnisorientierte CXM-, Dialog- und Direktmarketingstrategien.
Das inhabergeführte Unternehmen mit Sitz in Braunschweig wurde 2010 gegründet und ist seitdem für mittelständische und große Unternehmen unterschiedlichster Branchen im In- und Ausland, wie u.a. IKEA, Tchibo, Mediplus und H&H Touristik tätig. 

Mehr Informationen sind zu finden unter: www.merifond.de

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