89 Prozent der Deutschen würden auch mit einem Grundeinkommen weiter arbeiten gehen

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Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) wird in Deutschland viel diskutiert. Ein Argument der Gegner ist dabei, dass mit einem BGE niemand mehr arbeiten gehen würde. Was die Deutschen tatsächlich in ihrem Leben ändern würden, wenn Ihnen monatlich eine bestimmte Summe ohne Gegenleistung zur Verfügung stehen würde, hat das Cashback-Portal Shoop.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.  

  • 89 Prozent der Deutschen würden trotz Grundeinkommen weiter arbeiten
  • Fast drei von Vier (73 Prozent) würden selbstbestimmter über ihr Leben entscheiden
  • 72 Prozent würden das zusätzliche Geld einfach sparen
  • Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) möchten dann mehr Zeit mit der Familie und    Freunden verbringen

Berlin, 19. April 2017. Das fehlende Leistungsprinzip ist eines der Hauptargumente das oftmals gegen das bedingungslose Grundeinkommen genannt wird. So sehen es neun von zehn BGE-Gegner (90 Prozent) nicht ein, genauso viel Geld zu erhalten wie jemand der weniger oder gar nicht arbeitet. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Cashback-Portals Shoop.de Und sogar 91 Prozent meinen, dass die Faulheit der Menschen nicht bezahlt werden sollte.

Aber was würden die Deutschen wirklich in ihrem Leben ändern, wenn ihnen monatlich eine bestimmte Summe zur Grundsicherung zur Verfügung gestellt würde? Lediglich 11 Prozent würden dann laut der Umfrage nicht mehr arbeiten gehen. 37 Prozent würden zumindest ihre Arbeitszeit reduzieren. Dagegen möchte die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) auch mit Grundeinkommen nichts am eigenen Leben ändern. Besonders Männer (55 Prozent) scheinen keinen großen Drang zu verspüren, ihr Leben mit einer Grundsicherung neu zu gestalten (Frauen 43 Prozent).

Deutsche wollen ein selbstbestimmtes Leben und mehr Zeit für die Familie

Fragt man die Menschen hierzulande inwiefern sich ihr Alltag konkret durch die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ändern würde, meinen knapp drei von vier Deutschen (73 Prozent), dass sie insgesamt selbstbestimmter über ihr eigenes Leben entscheiden würden. Das trifft vor allem auf die Frauen zu: mehr als drei Viertel von ihnen (78 Prozent) würden ihr Leben dann selbstbestimmter gestalten (Männer 69 Prozent). 69 Prozent der Bundesbürger würden zudem mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Und auch hier liegen die Frauen vorn, denn 73 Prozent würden sich dann mehr Zeit für Freunde und Familie den Bekannten und Verwandten widmen. Das würde aber nur fast zwei von drei Männer (65 Prozent). Immerhin mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) möchten sich vermehrt ihren Hobbys zuwenden und weitere 50 Prozent würde sich mehr sozial und gemeinnützig engagieren, wenn sie durch ein Grundeinkommen finanziell abgesichert wären.

Dagegen könnte sich jeder dritte Deutsche (33 Prozent) sogar einen kompletten beruflichen Neuanfang vorstellen, sollte es zur Einführung eines BGE kommen. Weitere 32 Prozent würden dabei gerne ihr Hobby zum Beruf machen und sogar 46 Prozent möchten dann ihren Traumjob ausüben, auch wenn sie dabei weniger verdienen als bisher. Dies gilt besonders für die Menschen im Saarland, bei denen zwei Drittel aller Bürger (67 Prozent) sich so entscheiden würden.

Die Deutschen möchten sparen und reisen

Die große Mehrheit der Menschen hierzulande würden den zusätzlichen finanziellen Spielraum jedoch anderweitig einsetzen. So möchten 72 Prozent aller Deutschen ihr Grundeinkommen einfach aufs Sparbuch legen. Vor allem die Saarländer entpuppen sich da als Sparfüchse. Fast neun von zehn von ihnen (87 Prozent) würden das zusätzliche Geld auf die hohe Kante legen. Weitere 46 Prozent der Bundesbürger würden häufiger in den Urlaub fahren und knapp jeder Dritte könnte sich vorstellen die Welt zu bereisen. In Berlin würden 29 Prozent der Bürger mit einem BGE in eine größere Wohnung ziehen, wohingegen 28 Prozent der Baden-Württemberger und Rheinland-Pfälzer ihrem Ruf als Häuslebauer der Nation gerecht werden.

Top 10 – Was die Deutschen mit einem Grundeinkommen machen würden
1.      Selbstbestimmter über das eigene Leben entscheiden – 73 Prozent
2.     Das zusätzliche Geld sparen – 72 Prozent
3.     Mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen – 69 Prozent
4.     Sich mehr den eigenen Hobbys zuwenden – 54 Prozent
5.     Sich sozial und gemeinnützig stärker engagieren/
6.     Alles so lassen, wie es jetzt ist – 50 Prozent
7.     Häufiger in den Urlaub fahren/
8.     Einen Traumjob ausüben, auch wenn man weniger verdient – 46 Prozent
9.     Die eigene Arbeitszeit reduzieren – 37 Prozent
10.   Einen kompletten beruflichen Neuanfang wagen – 33 Prozent


Über die Studie

Die repräsentative Umfrage wurde im Februar 2017 mit 1.064 Teilnehmern im Auftrag von Shoop.de von einem Online-Marktforschungsinstitut durchgeführt.

Über Shoop.de
Shoop.de ist der erfolgreichste Cashback-Loyalty Anbieter Deutschlands. Das Unternehmen wurde 2010 als Qipu.de von Fabian Spielberger, Tim Gibson, Paul Nikkel in Berlin gegründet und im August 2016 in Shoop.de umbenannt. Seit 2014 ist Veit Mürz Geschäftsführer. Mit dem Cashback-Prinzip von Shoop.de etabliert sich in Deutschland ein neues Bonusprogramm, das Kunden und Partnern attraktive Vorteile bietet. Statt Herzchen oder Treuepunkte wird hier bares Geld ausgezahlt. Mehr als 600.000 Shoop.de-Mitglieder nutzen bereits attraktive Cashback- und Gutscheinangebote von über 2.000 Partner-Shops unter anderem aus den Bereichen Reisen, Elektronik, Mobilfunkverträge, Fashion und Beauty.

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