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Das psychische Wohlbefinden der Mitarbeitenden ist wichtiger denn je: Stellenwert der mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz nimmt zu

Berlin, 7. Oktober 2021. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Umstellungen des Alltags haben bei vielen Menschen Stress, Ängste und Depressionen ausgelöst. Neben der Angst vor einer Erkrankung wurden vertraute Alltagsstrukturen von einem Moment zum anderen ausgehebelt.

Dass sich die mit der Pandemie verbundenen Sorgen auf die menschliche Psyche auswirken, hält die WHO* für sehr wahrscheinlich. Natürlich gab es auch schon vor der Pandemie Menschen, die durch Ängste und lang anhaltenden Stress psychische Beschwerden zu bewältigen hatten oder aber Momente durchlebten, in denen sich starke Belastungen derart bemerkbar machten, dass eine Auszeit von Beruf und Alltag notwendig wurde. In letzter Zeit verzeichnen jedoch viele Unternehmen und Krankenkassen** eine starke Zunahme von Krankmeldungen, die auf psychische Beschwerden zurückzuführen sind. Der AXA Mental Health Report*** untersuchte ganz konkret den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Psyche und zeigt auf, dass 32 Prozent der Befragten im Verlauf der Pandemie eine Verschlechterung ihrer seelischen Verfassung registrierten.  
 
Mental Health ist kein Tabu-Thema mehr 
 
Doch was tun, wenn alles schwerfällt, wenn man keinen Zugang mehr zu den alltäglichen Dingen findet? Noch vor zehn Jahren waren psychische Beschwerden wie beispielsweise Depressionen oder Ängste ein absolutes Tabu-Thema. Statt sich dem Problem zu stellen, war es mit Scham behaftet und wurde lieber verschwiegen. Mittlerweile sind die Menschen und die Gesellschaft offener geworden. Dazu beigetragen haben viele kleine Puzzlestücke: Filme und Songs ebenso wie Prominente, die offen über Angststörungen, Burnout oder stressbedingte Depressionen sprechen. Dass wirklich niemand davor geschützt ist, zeigt sich zudem auch durch die zahlreichen Social Media-Kanäle, in denen direkt und ohne Vorurteile thematisiert wird, wie sich Umbrüche – persönlich wie auch beruflich oder eben gesellschaftlich – auf die Psyche auswirken können. 
 
Unternehmen sehen sich in der Verantwortung 
 
Auch die Psychologin Kimberly Ibidapo beobachtet Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit. Zugleich sieht Ibidapo eine neue Aufgeschlossenheit,  sich diesem Thema zu stellen. Als Workplace Wellness Project Manager betreut sie digitale Angebote zur Förderung des emotionalen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens bei SumUp, einem weltweit führenden Finanztechnologie-Anbieter im Bereich digitaler Zahlungen.  
 
„Wenn du dich sicher genug fühlst, dann öffnest du dich auch und sprichst über die Dinge, die dich wirklich beschäftigen. Normalerweise sprechen Menschen zuerst mit einem sehr engen Kreis über ihre Sorgen. Doch was, wenn dieses Umfeld nicht da ist? Bei SumUp arbeiten Mitarbeitende aus ganz unterschiedlichen Ländern, deren Familien teilweise sehr weit weg, teilweise wortwörtlich am anderen Ende der Welt leben. Viele können daher nicht auf ihr sicheres, familiäres Netzwerk zurückgreifen und so werden Arbeitskollegen zum Familienersatz”, weiß Kimberly Ibidapo. 
 
Da aufgrund der modernen Arbeitskultur bei vielen Arbeitnehmer*innen das familiäre oder freundschaftliche, sichere Umfeld fehlt, sehen sich zunehmend Unternehmen in der Verantwortung, das psychische Wohlbefinden zu stärken und Freiräume zu schaffen, wenn Mitarbeitende aus dem Gleichgewicht geraten. 
 
„Der Job nimmt einen großen Teil unseres Lebens ein. Nur wir selbst können die Art und Weise, wie wir arbeiten und ob wir dabei glücklich oder zufrieden sind, beeinflussen. Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, dass sich die Mitarbeiter*innen einbezogen fühlen und das Gefühl haben, einer zielgerichteten Tätigkeit nachzugehen. Die Verbindung zum Unternehmen muss authentisch und sinnvoll erscheinen, nur so kann Mental Health in der Praxis und im Unternehmen etabliert werden“, so Kimberly Ibidapo weiter. 
 
Positive und authentische Unternehmenskultur  
 
Viele Arbeitnehmer*innen haben auch nach einem stressigen Arbeitstag den Kopf voll – mit To-do-Listen, Tätigkeiten, die nicht geschafft wurden oder aber Ideen für neue Projekte. Der gut gemeinte Tipp, einfach mal abzuschalten, ist nicht immer für alle umsetzbar. Besonders dann nicht, wenn die noch nicht erledigten Tätigkeiten verbunden sind mit einem Abgabetermin oder einer Frist oder wenn im Home-Office die räumliche Trennung zwischen Arbeitsplatz und Wohnraum fehlt.  
 
Offene Kommunikation wie auch die Ermöglichung von Arbeitsunterbrechungen, die länger als ein klassischer Urlaub andauern, sind Möglichkeiten, um Wertschätzung für die Arbeit und zugleich Gesundheitsförderung aktiv in der Unternehmenskultur zu etablieren. Vielfältige Angebote sind notwendig, da es kein allgemeingültiges Rezept zur Stärkung der psychischen Gesundheit gibt, das anwendbar wäre. So individuell Menschen und deren Bedürfnisse sind, so individuell sollten auch Lösungen und Angebote gestaltet sein.   
 
Zu diesem Zweck bietet SumUp aktiv verschiedene Angebote für Mitarbeitende. Mit „Break 4 Me”, einem erst kürzlich hinzugefügten Programm, wurde eine moderne Version des Sabbaticals geschaffen. Festangestellte Mitarbeiter*innen haben damit die Möglichkeit, eine bezahlte Auszeit zu nehmen, um persönlichen oder aber auch anderen beruflichen Interessen nachzugehen. Sei es Reisen, Freiwilligenarbeit, ein aufbauendes Studium oder einfach Erholung – Vorgaben, wofür und wie diese Zeit genutzt werden soll, gibt es nicht. Ziel ist es, erfrischt und aufgeladen an den Arbeitsplatz zurückzukehren.  
 
Ergänzend stehen den SumUp-Angestellten auch kostenfreie Webinare mit Kimberly Ibidapo zur Verfügung. Bekannte Themen wie Burnout oder Stressmanagement stehen hier ebenso im Mittelpunkt wie emotionale Intelligenz oder wann Grenzen notwendig sind. Ibidapo mischt dabei Theorie mit Praxis. Nachdem das Thema von ihr erläutert wurde, können die Teilnehmenden Fragen stellen und mitdiskutieren. Wer die Teilnahme am Webinar zeitlich nicht einrichten konnte, hat die Möglichkeit, dieses anschließend anzuschauen. Alle Angebote sind jederzeit für alle Mitarbeiter abrufbar. Dass derartige digitale Gesundheitsangebote bei der Förderung der psychischen Gesundheit hilfreich sein können, bestätigt auch der AXA Mental Health** Report.  
 
Arbeitsumfeld ist entscheidend  
 
„Unternehmen wie zum Beispiel SumUp legen großen Wert darauf, ein psychisch gesundes, „sicheres“ Arbeitsumfeld zu schaffen. Dazu gehören jedoch nicht nur gezielte Gesundheitsangebote, sondern auch eine Teamdynamik, die genug Platz lässt für gegenseitige Anerkennung und ausgeglichene Verteilung der Aufgaben”, resümiert Ibidapo. 
 
Der wichtigste Aspekt im Bereich Mental Health obliegt ihrer Meinung nach dabei nicht nur den einzelnen Arbeitnehmer*innen, sondern vor allem der Teamleitung.  
 
„Das Management und die Führungskräfte müssen eine Kultur schaffen, in der psychische Gesundheit und Wohlbefinden tief in den Unternehmenswerten verwurzelt sind”, so Kimberly Ibidapo. „Kommunikation, Mediation, Offenheit und Verletzlichkeit müssen also zu allererst einmal auf der Ebene der Teamleitung erlernt werden.“  
 
Um dies sicherzustellen, gibt es separate und ergänzende Webinare für Teamleiter, die für das Thema und die Notwendigkeit der psychischen Gesundheit sensibilisieren. Denn um zu gelingen, muss Mental Health in den Unternehmenswerten und der heutigen Arbeitskultur fest verankert werden. Nur so kann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen physischer und psychischer Gesundheit gelingen.  
 
 
Quellen: 
* WHO Psychische Gesundheit und COVID-19: https://www.euro.who.int/de/health-topics/health-emergencies/coronavirus-covid-19/publications-and-technical-guidance/noncommunicable-diseases/mental-health-and-covid-19 abgerufen am 22.9.21  
 
**TK – Krankenstandserhebung https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankenstand-sinkt-anstieg-psychischer-diagnosen-2099838?tkcm=ab abgerufen am 22.9.21 
 
*** Ergebnisbericht Axa Mental Health Report: https://www.axa.de/site/axa-de/get/documents_E-1865754135/axade/medien/medien/studien-und-forschung/mental%20health%20report/axa-studie-mental-health-report-high.pdf sbgerufen am 22.09.21 
 
 
 
Über SumUp 
SumUp ist ein Finanztechnologie-Unternehmen, das es Unternehmen unterschiedlicher Größe ermöglicht, Kartenzahlungen schnell und einfach anzunehmen – sowohl im stationären Handel als auch online. Unter den ‚Inc. 5000‘ als Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen ausgezeichnet, unterstützt SumUp heute bereits mehr als 3 Millionen Händler weltweit und ist in 34 Märkten in Europa, den USA und Brasilien tätig. Mit seinen Kartenterminals und Online-Diensten, auf die sich Unternehmen aller Größen – von DHL bis hin zu Taxifahrern verlassen, ist SumUp vor allem für Klein- und Kleinstunternehmen aus allen Lebensbereichen der bevorzugte Partner.  
SumUp bietet mit seinen Kartenterminals und einer breiten Produktpalette digitaler Zusatzservices günstige und flexible Zahlungs-Lösungen ohne feste Kosten und ohne Vertragsbindung. Durch die vollständig digitale Anmeldung, die schnelle Lieferung und die einfache Einrichtung können Händler bereits innerhalb weniger Minuten nach Erhalt ihres Kartenterminals digitale Transaktionen durchführen.  
Weitere Informationen finden Sie auf der Websitewww.sumup.de und unter@SumUp
 
 
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