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Weiterbildung während Corona: Sprachkurse privat als auch beruflich stark genutzt

Jeder vierte Deutsche lernt im Lockdown eine Sprache 
80 Prozent sehen darin einen langfristigen privaten als auch beruflichen Vorteil 
Aufgrund vermehrter digitaler Kommunikation mit Kollegen, Kunden und auch privaten Kontakten fallen ca. 20 Prozent der Befragten die eigenen Sprachdefizite deutlicher auf als vor der Pandemie 

Berlin, 28. Januar 2021. Andauernder Lockdown, Kurzarbeit und Homeoffice wirken für viele Arbeitnehmende entmutigend und frustrierend, auch Arbeitgebende ringen mit dem Workflow und bemühen sich um die Motivation ihrer Mitarbeitenden. Die Pandemie hat viele Unternehmen dazu bewegt, in hybride Arbeitsplatzmodelle und flexible Arbeitszeiten zu investieren. Spätestens im zweiten Lockdown richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf Weiterbildungsaktivitäten, um den solidarischen Kontakt zur Belegschaft aufrechtzuerhalten und Wertschätzung zu vermitteln. Warum sich Online-Sprachkurse hierfür besonders eignen und welche Vorteile Arbeitnehmende darin sehen, verraten zwei neue Studien der weltweit erfolgreichsten Sprachlern-App Babbel

Sprachenlernen birgt langfristige Vorteile für Mitarbeitende und Unternehmen 
Eine neue, globale Studie im Auftrag von Babbel mit insgesamt rund 8.000 Teilnehmenden (davon rund 1.000 Teilnehmende aus Deutschland*) zeigt, dass 39 Prozent der Deutschen die Zeit im Lockdown genutzt haben, um etwas Neues zu lernen – ein Viertel (26 %) setzt dabei auf Sprachenlernen. Für 80 Prozent davon ist das Erlernen einer Sprache jedoch keine kurzfristige Lockdown-Ablenkung, sondern eine langfristige Aktivität, die private (49 %) und für jeden Fünften (18 %) auch berufliche Vorteile mit sich bringt. 

Auch Arbeitgebende können vom enormen Interesse an Sprachkursen profitieren und diese unter der eigenen Belegschaft als Weiterbildungsmöglichkeit etablieren: „Mehr als ein Drittel (34 %) der Deutschen gibt an, dass ihr Berufsleben wesentlich durch die Corona-Pandemie und die Lockdowns erschüttert wurde. Deshalb ist gerade jetzt für Unternehmen wichtig, ihre Mitarbeitenden durch flexible Weiterbildungsangebote wie Online-Sprachkurse zu unterstützen und zu fördern. Für Unternehmen ist das eine Chance, bisherige Trainings und Angebote zu überdenken und an die momentane Situation anzupassen. Weg von standardisierten Kanälen hin zu einem flexibleren Lernumfeld mit mehr individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Das sorgt für einen nachhaltigen Effekt, eine höhere Motivation und letztendlich eine bessere Bindung ans Unternehmen“, sagt Michael Blazek, Director Babbel für Unternehmen.  

Die Bereitschaft der Mitarbeitenden ist vorhanden: Eine aktuelle Umfrage unter rund 1.200 Babbel-Sprachlernenden** hat herausgefunden, dass die Leistungssteigerung im Job einer der häufigsten Gründe war, während der Pandemie mit dem Sprachenlernen anzufangen. So gibt insgesamt die Hälfte der Befragten (50 %) an, ihre Sprachkenntnisse zu Karrierezwecken aufbauen zu wollen – etwa, um mit anderssprachigen Geschäftskontakten besser kommunizieren zu können, ihre Karrierechancen zu verbessern, Sprachdefizite zu beheben oder einfach für die allgemeine berufliche Weiterbildung. Über die Hälfte (56 %) der Sprachlernenden fing mit einem Online-Kurs an, um bereits bestehende Sprachkenntnisse aufzubessern. 

Sprachdefizite in der Online-Kommunikation beheben 
Durch die Pandemie wird verstärkt auf Homeoffice gesetzt und Dienstreisen fallen weg, sodass Verhandlungen, Geschäftsbesprechungen und Präsentationen unausweichlich digital stattfinden müssen. Dabei kommen sprachliche Defizite schnell zum Vorschein: Viele Menschen fühlen sich unsicher in der Kommunikation auf einer anderen Sprache und Videokonferenzen und Co. können eine besondere Hürde darstellen. So hat knapp ein Fünftel (19 %) der Berufstätigen unter den befragten Babbel-Nutzenden in der digitalen Kommunikation mit Geschäftskontakten in einer anderen Sprache Schwierigkeiten. 94 Prozent finden es am schwierigsten, zu verhandeln und zu diskutieren. Die große Mehrheit (89 %) kann sich über komplexe Themen wie Politik und Gesundheit nicht so gut unterhalten wie in der eigenen Muttersprache. Und in vielen Fällen hat dies nicht mit einem mangelnden Selbstbewusstsein zu tun, sondern mit realen Sprachlücken: So geben 43 Prozent an, dass sie von ihrem anderssprachigen Gegenüber im digitalen Meeting missverstanden werden.  

Für international agierende Firmen können diese Unsicherheiten gänzlich zum Unternehmensproblem werden. „Jeder Sechste (17 %) unter den Babbel-Nutzenden hat sich seit Anfang der Pandemie selbst für einen Online-Sprachkurs angemeldet, um die sprachlichen Defizite im Job zu beheben und sich besser mit anderssprachigen beruflichen Kontakten unterhalten zu können. Das zeigt wiederum einen hohen Handlungsbedarf auf Unternehmensseite. In Zeiten steigender Internationalisierung und auch immer knapper werdender Budgets bedarf es einer Investition in ein effizientes und vor allem nachhaltiges Mittel wie den Spracherwerb“, fügt Blazek hinzu.  

Mehr Ergebnisse der Studien finden Sie hier: de.babbel.com/einander-verstehen-aendert-alles 
*Die Studie wurde im Auftrag von Babbel im Dezember 2020 unter rund 8.000 Teilnehmenden aus insgesamt zehn Ländern, inklusive Deutschland, durchgeführt.  
**Die Umfrage wurde von Babbel im Dezember 2020 unter rund 1.250 Babbel-Sprachlernenden in Deutschland im Alter von 18 bis 75+ Jahren durchgeführt, die sich im Zeitraum März bis August 2020 für einen Babbel-Sprachkurs angemeldet haben. 

Über Babbel:  
Mit Babbel lernen Millionen von Menschen weltweit eine neue Sprache. Die Online-Sprachkurse der Babbel-App, die Sprachreisen von Babbel Travel und Babbel für Unternehmen helfen Lernenden dabei, so schnell wie möglich echte Unterhaltungen in einer neuen Sprache zu führen. Und es funktioniert: Zahlreiche wissenschaftliche Studien, unter anderem der Yale University und der City University of New York, belegen Babbels Effektivität.  
Babbel verbindet das Wissen von Sprachlernexpert*innen mit neuester Technologie: Mehr als 60.000 Lektionen mit 50 Stunden Videoinhalt und 70 Podcast-Episoden in 14 Sprachen wurden von mehr als 150 Sprachlernexpert*innen individuell für verschiedene Ausgangssprachen und Lernbedürfnisse entwickelt. Kontinuierlich wird der Lernfortschritt analysiert und einzelne Lektionen werden auf Basis zahlreicher Daten angepasst und optimiert.  
Mit Babbel kann jeder eine Sprache lernen – deshalb ist das Babbel-Team genauso vielfältig wie die Sprachkurse: 750 Mitarbeitende repräsentieren mehr als 60 verschiedenen Nationalitäten, unterschiedliche Geschlechter, Herkünfte und Überzeugungen an den Standorten Berlin und New York. 2007 startete Babbel den Online-Sprachlernmarkt und ist heute mit Millionen von zahlenden Lernenden die erfolgreichste Sprachlern-App. Weitere Informationen unter www.babbel.de.  

Pressekontakt 
Martina Dach, E-Mail: mdach@babbel.com 
Pressebüro Babbel, c/o markengold PR
Velyana Angelova
Tel.: +49 – 30 – 219 159 – 60
E-Mail: babbel@markengold.de 

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