Schneller verkaufen mit Home Staging: 6 Tipps für die optimale Inszenierung einer Immobilie

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Berlin, 11. August 2016. In den Vereinigten Staaten bereits seit den 70er-Jahren praktiziert, ist die Kunst des verkaufsfördernden Einrichtens – das sogenannte Home Staging – auch hierzulande mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Denn der erste Vorort-Eindruck einer zum Verkauf stehenden Immobilie zählt und spielt bei Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle. So kann die optimale Inszenierung der Räumlichkeiten den Verkauf deutlich beschleunigen und zu einem höheren Verkaufspreis führen. Immobilien, die ein Home Staging durchlaufen haben, verkaufen sich in der Regel am oberen Ende der Preisspanne. Dazu müssen potentielle Kaufinteressenten eine möglichst neutrale Leinwand präsentiert bekommen, worauf sie ihre persönlichen Wohnträume projizieren können. realbest (www.realbest.de), Deutschlands führendes Online-Immobiliennetzwerk für den Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien, hat in Zusammenarbeit mit Anna Rosenberg, Inhaberin von Artenstein Homestaging & ReDesign (www.artenstein.de), praktische Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Ordnung schaffen

Kaufinteressenten sind auf der Suche nach einem neuen Platz zum Leben. Für Besichtigungen gilt es, persönliche Sachen unbedingt wegzuräumen. Denn zu viel Individualität kann von der Immobilie ablenken. Vielmehr sollten sich die Räumlichkeiten den Besuchern möglichst neutral präsentieren. Grundsätzlich sollten Verkäufer alles Unnötige gründlich verstauen oder gleich ganz wegbringen. Denn zugestellte Räume vermitteln ein Gefühl der Enge und lassen Räume kleiner erscheinen als sie sind. Aber auch Schränke und Abstellräume müssen fein säuberlich aufgeräumt sein, falls Kaufinteressenten unverhofft einen Blick hineinwerfen sollten. „Die Ordnungsliebe sollte sich nicht nur auf die Räumlichkeiten beschränken. Gerade bei Häusern prägen der Vorgarten, die Auffahrt und der Eingangsbereich den ersten Eindruck der Kaufinteressenten und kommen einer persönlichen Visitenkarte gleich. Rasenflächen, Bäume, Hecken und andere Pflanzen sollten daher gesund und gepflegt erscheinen“, rät Expertin Anna Rosenberg.

Tipp 2: Sauberkeit ist Trumpf

Ordnung und Reinlichkeit haben einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Idealerweise sollte in den Räumlichkeiten eine Atmosphäre wie in einem guten Hotel herrschen. Daher gehören saubere Räume zum Pflichtprogramm bei der professionellen Inszenierung einer Immobilie. Sanitäre Einrichtungen müssen für Besichtigungen bis in die hintersten Winkel blitzsauber sein. Zur Generalüberholung zählt auch Fensterputzen, Lampen entstauben, Schränke aufräumen, das Polieren von Armaturen oder die Reinigung von Oberflächen wie Herd und Ofen. Hier empfiehlt es sich, eine Liste anzulegen und diese Schritt für Schritt abzuarbeiten – oder gleich einen Putzprofi zu engagieren. Und natürlich sollte es immer frisch und angenehm duften. Daher ist ein gründliches Lüften vor jeder Besichtigung unerlässlich. „Hier können dezente Duftspender oder -öle zusätzlich für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre sorgen. Zwar werden Gerüche häufig nur unbewusst wahrgenommen, doch der Eindruck über die Nase bleibt am längsten im Gedächtnis der Kaufinteressenten haften. Es empfiehlt sich, auf Zitronenduft zurückzugreifen, da dieser grundsätzlich mit Sauberkeit und Frische assoziiert wird“, sagt Rosenberg.

Tipp 3: Schönheitsfehler beseitigen

In der Regel wollen Verkäufer einer Immobilie keine großen Investitionen mehr tätigen oder zeitintensive Sanierungstätigkeiten vornehmen. Doch viele kleine Schönheitsfehler lassen sich relativ schnell in Eigenregie ausbessern. So sollten die wichtigsten Räume wie der Eingangsbereich, das Wohn- und Esszimmer, die Küche und das Schlafzimmer einen frischen und neutralen Farbanstrich erhalten. „Hierbei gilt es zu beachten, dass dunkle Farben einen Raum optisch verkleinern – ideal sind Weiß- und Cremetöne. Und mit einem sorgsamen Blick für die kleinen unscheinbaren Details lässt sich auch der kritischste Kaufinteressent mit einem tadellosen Gesamteindruck überzeugen“, betont Rosenberg. Dazu zählt neben dem Reparieren von tropfenden Wasserhähnen, dem Auffüllen von Bohrlöchern in den Wänden auch das Abdecken herumliegender Kabel oder die Erneuerung ramponierter Fußleisten. Grundsätzlich sollten sämtliche Gebrauchsspuren der Immobilie so gut wie möglich für die Kaufinteressenten unsichtbar gemacht werden.

Tipp 4: Dekorative Details einsetzen

Verkäufer sollten auf dezente Töne und stimmungsvolle Details setzen. Auf den Einsatz auffälliger Muster, ungewöhnlicher Accessoires oder Farben gilt es dagegen nach Möglichkeit zu verzichten. „Je neutraler, desto besser lautet hier das Motto, um einen möglichst großen Interessentenkreis anzusprechen“, sagt Kathrin Appler, Leitung Immobilienmanagement und Chief Real Estate Officer bei realbest. Hierbei wirkt sich das harmonische Zusammenspiel ausgewählter dekorativer Details positiv auf die Gesamtwirkung eines Raumes aus. Das Schlafzimmer bekommt eine stilvolle Tagesdecke spendiert, Couchgarnituren und Sessel erhalten einen neuen Überwurf, Kissen einen frischen Bezug. Dunkle Vorhänge lassen sich durch helle Stoffe ersetzen. Schön angerichtete Blumen, frische Bettlaken, perfekt drapierte Handtücher im Badezimmer oder geschickt arrangierte Kerzen und Vasen: Im Wohn- oder Esszimmer sorgen sie im Handumdrehen für ein einladendes Ambiente.

Tipp 5: Raumgestaltung optimieren

Vielen Kaufinteressenten fällt es schwer, sich komplett leere Räume ausgestattet mit den eigenen Möbeln vorzustellen. Eine wohlüberlegte Ausgestaltung der Räumlichkeiten mit Leihmöbeln macht es Besuchern einfacher, sich in der Immobilie wiederzufinden und zu identifizieren. So lässt sich jedem Raum eine Funktion geben und die Immobilie bleibt den Kaufinteressenten nach Besichtigungen besser in Erinnerung. „Hierbei ist die optimale Platzierung von Möbelstücken und Accessoires von zentraler Bedeutung, um ein behagliches Ambiente für die Besucher zu erzeugen. Möbelstücke, die den Raum zu sehr dominieren und verkleinern, gilt es aus dem Blickfeld des Betrachters zu entfernen“, empfiehlt Rosenberg.

Tipp 6: Beleuchtung perfektionieren

„Helligkeit ist eines der am häufigsten genannten Kriterien von Kaufinteressenten bei der Suche nach einem neuen Zuhause. Daher gilt es für eine großzügige und warme Beleuchtung bei Besichtigungen zu sorgen“, sagt Kathrin Appler. Hierbei lassen sich verschiedene Lichtquellen für eine strategische Ausleuchtung der Immobilie nutzen. So vergrößern Wandspiegel den Raum optisch und verteilen das Licht optimal. Der Spiegel sollte jedoch so angebracht sein, dass er etwas Schönes widerspiegelt. Bei Besichtigungen müssen auch immer alle Jalousien oder Vorhänge und Gardinen hoch- oder aufgezogen sowie alle Lichter angeschaltet sein. Eventuell lassen sich noch zusätzliche Lichtquellen wie Decken-, Tisch- oder Stehlampen platzieren. „Letztlich gilt die goldene Regel – zu hell geht nicht“, sagt Anna Rosenberg.

 

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