Kostspieliger Irrtum beim privaten Immobilienverkauf: Eigentümer schätzen den Verkaufspreis überwiegend falsch ein

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Berlin, 25. Juli 2016.

Private Immobilienverkäufer in Deutschland sind nicht gerade bescheiden, wenn es um den Verkaufserlös ihrer Wohnimmobilie geht. 53 Prozent der privaten Anbieter überschätzen den Wert ihrer Wohnung oder ihres Hauses sogar. Die Fehleinschätzungen schwanken zwischen 20 bis 30 Prozent zum reellen Wert. Wer aber eine Immobilie zu teuer anbietet, der kann am Ende schnell mit deutlich weniger Gewinn dastehen. Denn nur ein realistisch eingeschätzter Verkaufspreis führt zum schnellen und reibungslosen Verkauf. Vielen Eigentümern fällt diese Bewertung schwer. Gerade mal 14 Prozent von ihnen können den Marktwert optimal einschätzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage[1] von realbest (www.realbest.de), Deutschlands führendes Online-Immobiliennetzwerk für den Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien. 

Beim Verkauf jeder Wohnimmobilie geht es darum, einen möglichst guten Ertrag zu erzielen. Also denken viele, lieber höher anfangen als zu niedrig. Branchen-Insider aber wissen: Das ist ein Irrtum. Im schlimmsten Fall gleicht die Preisfestlegung einer Achterbahnfahrt, die bei deutlich zu teuer anfängt und leider zu billig aufhört. Denn beim Immobilienverkauf verhält es sich ähnlich wie in der Startaufstellung bei der Formel-Eins: Wer eine gute Startposition hat, sichert sich auch beste Aussichten, ein gutes Ergebnis einzufahren. Beim Verkauf von Immobilien ist dies das passende Angebot zum richtigen Marktwert. Schnell und zuverlässig lässt sich ein realistischer Verkaufspreis mithilfe einer professionellen Immobilienbewertung ermitteln. Gleichzeitig schafft es auch Vertrauen bei potentiellen Interessenten, wenn der geforderte Kaufpreis nachweislich von einem seriösen Experten bestimmt wurde.

Ist der Wert übertrieben hoch angesetzt, wird man von Wettbewerbern früher oder später eines Besseren belehrt. „Eine private Wohnimmobilie, die zu teuer am Markt angeboten wird, kann sich schnell zum Ladenhüter entwickeln. Der Verkaufspreis muss letztlich immer weiter nach unten korrigiert werden. Es kommt dann zu schmerzhaften finanziellen Verlusten für den Verkäufer, die sich bereits im Vorfeld durch die Beauftragung eines Maklers vermeiden ließen“, sagt Mathias Baumeister, Geschäftsführer von realbest.

Gerade Privatverkäufer von Wohnimmobilien tun sich häufig schwer mit der Selbsteinschätzung ihrer Immobilie. Denn oftmals spielt hier ein subjektiv empfundener Wert der Immobilie eine ausschlaggebende Rolle – etwa wenn es sich um das Elternhaus handelt, in dem mehrere Generationen gelebt haben oder die geliebte Ferienimmobilie. „Eines der größten Hindernisse im Verkaufsprozess ist häufig der ideelle Wert, den Verkäufer ihrer Immobilie zuschreiben. Dieser lässt sich allerdings so am Markt selten erzielen. Manchmal ist auch das Gegenteil der Fall: Die Wohnimmobilie wird deutlich unter Wert angeboten und das mögliche Potential nicht voll ausgeschöpft. Auch solch ein Szenario lässt sich vorab leicht vermeiden, indem man eine zuverlässige und kostenlose Werteinschätzung zur Immobilie einholt“, rät Nicolai Friedrichsen vom Rhein-Main Immobiliencenter in Königstein im Taunus und Immobilienmakler des realbest Netzwerks. Welche korrigierende Rolle ein Makler mit lokaler Marktkenntnis beim privaten Verkauf von Immobilien spielen kann, zeigt auch die realbest-Umfrage: Lediglich 13 Prozent der Immobilienbesitzer können den Verkehrswert ihrer Immobilie realistisch einschätzen, 28 Prozent setzen diesen zu niedrig an.

Dass es sich für private Verkäufer von Wohnimmobilien also durchaus lohnt, einen qualifizierten Makler zu beauftragen, zeigt folgende Einschätzung: Mehr als 40 Prozent der Immobilienmakler erreichen einen höheren Verkaufswert als den ursprünglich berechneten Verkehrswert. Immerhin mehr als ein Drittel (35 Prozent) holen zehn Prozent mehr heraus, nahezu 30 Prozent der Makler 20 Prozent mehr und immerhin noch knapp 15 Prozent verkaufen für 30 Prozent über Verkehrswert. Irren ist nur menschlich und private Immobilienverkäufer können sich bei der Festlegung des optimalen Verkaufspreises heillos verschätzen. Um nicht unnötigerweise Geld auf der Straße liegen zu lassen, kann ein Makler des Vertrauens also durchaus von Nutzen sein.

[1] Die Umfrage wurde online im Juni 2016 mit über 350 Immobilienmaklern aus dem Netzwerk von realbest durchgeführt.

 

Über die realbest Germany GmbH

realbest ist Deutschlands erstes Online-Immobiliennetzwerk. Das Besondere: realbest verbindet die Vorzüge von digitalen Marktplätzen mit denen sozialer Netzwerke zu einem einzigartigen Market Network. Es geht um Transaktionen genauso wie ums Netzwerken. Somit geht realbest einen Schritt weiter als herkömmliche Immobilienplattformen. Bei realbest finden nicht nur Käufer und Verkäufer zusammen, sondern auch Makler, Vermittler und Finanzdienstleister. Alle Parteien, die an dem Kauf und Verkauf von Immobilien beteiligt sind, kommen an einem virtuellen Tisch zusammen. Dort erfolgen alle wesentlichen Schritte zur Transaktion digital. Damit sorgt realbest für eine schnellere Kaufabwicklung bei hoher Transparenz, an deren Ende der Bestpreis steht. Denn auch die Reichweite der Immobilienangebote erhöht sich durch das digitale Netzwerk, wodurch viel mehr Kundenpotenzial ausgeschöpft wird. Ziel der aufstrebenden Immobilienplattform ist es, ein dichtes Netzwerk zu schaffen in dem alle Beteiligten barrierefrei interagieren können, für einen sicheren und effizienteren Prozess bei Immobiliengeschäften. Weitere Informationen unter www.realbest.de

 

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