Kleine Lügen in der Not – 65 Prozent der Deutschen lügen jeden Tag

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Am 04. April wird mit dem „Erzähl-eine-Lüge-Tag“ weltweit der Tag des Lügens, der Unwahrheiten und Tricksereien begangen. Und auch hierzulande greifen viele Menschen täglich auf kleinere oder größere Flunkereien zurück. Wie häufig und aus welchen Gründen die Deutschen täglich lügen, hat das größte deutsche Cashback-Portal Shoop.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.

  • 65 Prozent der Deutschen lügen täglich mindestens einmal
  • 82 Prozent sagen nur in Notsituationen die Unwahrheit
  • Auf Arbeit und beim Einkaufen wird am häufigsten gelogen

Berlin, 30. März 2017. Es gibt viele legendäre historische Lügen. Doch auch im normalen Alltag wird in vielen deutschen Haushalten gelogen, dass sich die Balken biegen. So greifen, laut einer aktuellen Umfrage des Cashback-Portals Shoop.de 65 Prozent der Deutschen täglich auf kleinere oder größere Flunkereien zurück. Jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) lügt dabei zweimal pro Tag. Weitere 19 Prozent sagen immerhin einmal täglich die Unwahrheit und 11 Prozent flunkern sogar dreimal am Tag.

Bundesweit am häufigsten gelogen wird dabei in Mecklenburg-Vorpommern. Hier geben 12 Prozent der Menschen an, dass sie täglich fünfmal zu einer Lüge greifen. Und auch im Saarland lügt mehr als jeder Zehnte (12 Prozent) fünfmal pro Tag. Allerdings sagt auch knapp die Hälfte der Saarländer (47 Prozent), dass sie niemals lügen.

82 Prozent der Deutschen greifen nur in Notsituationen zu einer Lüge

Fragt man nach den Gründen fürs Lügen, geben mehr als vier von fünf Deutsche (82 Prozent) an, dies nur in Notsituationen zu tun. Jeweils 76 Prozent der Menschen hierzulande flunkern, um andere nicht zu kränken oder aber um ihnen Sorgen zu ersparen. Das trifft vor allem auf Frauen zu, von denen jeweils 81 Prozent aus diesen Gründen zu Lügen greifen. Bei den Männern sind es dagegen jeweils 71 Prozent, die so denken. Darüber hinaus geben knapp dreiviertel aller Deutschen (73 Prozent) an, auch schon einmal die Unwahrheit zu sagen, wenn Sie dadurch einen Streit vermeiden können.

Seltener wird in Deutschland dagegen gelogen, wenn es darum geht vor anderen besser dazustehen (27 Prozent), sich in Geschäftsverhandlungen einen Vorteil zu verschaffen (22 Prozent) oder aber um den eigenen Job nicht zu verlieren (22 Prozent). Besonders im Saarland (44 Prozent) und in Niedersachsen (40 Prozent) wird gelogen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Und immerhin jeder fünfte Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern (20 Prozent) lügt täglich – einfach, weil es ihm Spaß macht.

Lügen aus Höflichkeit sind für 43 Prozent der Deutschen in Ordnung

Dabei gibt es im Alltag immer wieder Situationen, in denen Lügen für die Deutschen durchaus in Ordnung sind. So finden es immerhin 70 Prozent nicht schlimm zu lügen, wenn man sich dadurch einer aufdringlichen, unangenehmen Person entziehen kann. Auch dem Gegenüber Sorgen zu ersparen (68 Prozent) oder ihn nicht kränken zu wollen (66 Prozent) ist für viele Menschen hierzulande durchaus ein vertretbarer Grund für eine Unwahrheit. Und aus Höflichkeit und beim Small-Talk zu flunkern ist für immerhin 43 Prozent der Deutschen in Ordnung.

Anders sieht es da schon bei Unehrlichkeiten im Beruf aus. So meinen lediglich neun Prozent der Deutschen, dass es für sie in Ordnung ist zu lügen, um sich gegenüber Arbeitskollegen einen Vorteil zu verschaffen. Auch Lügen bei Geschäftsverhandlungen (20 Prozent) oder als Ausrede für das Zuspätkommen auf Arbeit (28 Prozent) sind bei den Menschen hierzulande nicht unbedingt gern gesehen. Und die heimliche Affäre ist für rund jeden fünften Deutschen (22 Prozent) ein guter Grund zum Lügen.

Auf Arbeit und beim Einkaufen wird am häufigsten gelogen

Am häufigsten wird in Deutschland übrigens auf Arbeit und im Büro die Unwahrheit gesagt. So lügen 53 Prozent der Deutschen täglich ihre Kollegen an. 40 Prozent machen dies nur, wenn es der Anlass verlangt, sechs Prozent sogar mehrmals pro Tag und weitere sieben Prozent mindestens einmal täglich. Aber auch beim Einkaufen wird gerne und oft gelogen. Dies trifft jedenfalls auf 52 Prozent der Deutschen zu, die jeden Tag beim Shoppen den Verkäufer oder die Verkäuferin anflunkern. Und selbst die eigenen Eltern sind vor kleinen Alltagsschwindelleien nicht sicher. Hier greifen immerhin 51 Prozent der Deutschen täglich auf Unwahrheiten zurück. Deutlich seltener werden dagegen die eigene Ehefrau oder der Ehemann (38 Prozent), die eigenen Kinder (42 Prozent) sowie der Chef (43 Prozent) belogen.


Über die Studie
Die repräsentative Umfrage wurde im Februar 2017 mit 1.100 Teilnehmern im Auftrag von Shoop.de von einem Online-Marktforschungsinstitut durchgeführt.

Über Shoop.de
Shoop.de ist der erfolgreichste Cashback-Loyalty Anbieter Deutschlands. Das Unternehmen wurde 2010 als Qipu.de von Fabian Spielberger, Tim Gibson, Paul Nikkel in Berlin gegründet und im August 2016 in Shoop.de umbenannt. Seit 2014 ist Veit Mürz Geschäftsführer. Mit dem Cashback-Prinzip von Shoop.de etabliert sich in Deutschland ein neues Bonusprogramm, das Kunden und Partnern attraktive Vorteile bietet. Statt Herzchen oder Treuepunkte wird hier bares Geld ausgezahlt. Mehr als 600.000 Shoop.de-Mitglieder nutzen bereits attraktive Cashback- und Gutscheinangebote von über 2.000 Partner-Shops unter anderem aus den Bereichen Reisen, Elektronik, Mobilfunkverträge, Fashion und Beauty.

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