Größter Irrglaube beim privaten Immobilienverkauf: Makleranfragen kosten per se Geld und sind verbindlich

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Berlin, 13. September 2016. Ein privater Immobilienverkauf ist ein zeitintensives Unterfangen und erfordert neben Fachkenntnissen auch Verhandlungsgeschick. Daher überrascht das folgende Umfrageergebnis nicht: 69 Prozent der Deutschen haben in letzter Zeit beim privaten Immobilienverkauf einen Makler eingeschaltet. Dies zeigt eine Studie[1] im Auftrag von realbest (www.realbest.de), Deutschlands führendem Online-Immobiliennetzwerk für den Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien. Demnach wäre dieser Anteil jedoch deutlich höher, würde sich nicht der Irrglaube hartnäckig halten, dass die Hinzuziehung eines Maklers per se Geld kostet und verbindlich ist.

Welche großen Vorteile die Zusammenarbeit mit einem Makler faktisch bietet, zeigen die Erfahrungen der befragten Privatverkäufer, die ihre Immobilie über einen Makler verkauft haben. Demnach besitzen Makler detaillierte Kenntnisse zum lokalen Immobilienmarkt (96 Prozent), verfügen über Fachwissen und leisten fundierte Beratung bei dem Verkauf (91 Prozent). Zudem sorgen sie für die Entlastung im Verkaufsprozess (81 Prozent) und beschleunigen diesen enorm (76 Prozent). Allerdings treten diese Mehrwerte eines Maklers oftmals in den Hintergrund. Schuld daran ist ein Irrglaube: So geben 87 Prozent der Privatverkäufer das Vermeiden von Verbindlichkeiten und 76 Prozent die Entstehung von Kosten als Begründung an, warum sie bislang keinen Makler beim Verkauf ihrer Immobilie hinzugezogen haben.

Einholung einer Kaufpreiseinschätzung kostet per se Geld? Falsch!

Ob ein Makler beim privaten Immobilienverkauf eingeschaltet werden soll, ist für den Verkäufer eine der großen, wenn nicht die entscheidende Frage. Grund dafür ist die Unsicherheit, welche Leistungen eines Maklers Geld kosten und welche nicht. So herrscht beispielsweise die Falschannahme vor, dass die Einholung einer ersten Kaufpreiseinschätzung für den Verkauf kostenpflichtig und verbindlich sei. Das stimmt aber nicht. „Man kann einen oder sogar mehrere Makler bitten, sich die Immobilie anzuschauen und eine erste Einschätzung zum Verkaufspreis abzugeben. Das ist bis dahin unverbindlich. Jeder Verkäufer hat das Recht, sich erst danach zu entscheiden mit einem Makler zusammenzuarbeiten oder nicht. Und für seriöse Makler steht die professionelle Beratung auch vor dem Vermarktungsauftrag durch den Verkäufer“, erklärt Andy Nötzel, Leitung Makler Management bei realbest.

Ermittlung des Verkaufswerts: Maklereinschätzungen als zuverlässige Richtschnur

Unterscheiden muss man allerdings zwischen einem Sachverständigen-Gutachten und einer ersten Einschätzung des Kaufpreises. Grundsätzlich hat beides den gleichen Anspruch, nämlich die Ermittlung des Verkaufswerts einer Immobilie. Ein Gutachten bedarf einer kompletten Bestandsaufnahme und ausführlichen schriftlichen Darstellung, die jedoch weniger bis gar keinen Bezug zur aktuellen Marktlage aufweist. Hingegen prüft eine Kaufpreiseinschätzung die wertbestimmenden Faktoren einer Immobilie, um einen am Markt durchsetzbaren Verkaufspreis festzulegen. Dazu zählen etwa Lage, Bautechnik, Allgemeinzustand, Nutzungsform, Ausstattung, Baujahr aber auch Renovierungsstand oder laufende Mieterträge.

Damit ist eine erste Kaufpreiseinschätzung ein zentraler Erfolgsfaktor beim Immobilienkauf. „Eine interne Datenanalyse des Immobilienbewertungs- und Maklervergleichsrechners bei realbest zeigt, dass mithilfe der Maklereinschätzung Verkaufspreise erzielt werden, die im Schnitt 5 bis 6 Prozent über dem Verkehrswert einer rein datenbankgestützten Bewertung liegen“, so Nötzel.

Schwierige Hürde für Privatverkäufer: Bestimmung des optimalen Verkaufspreises

Eine kostenfreie und unverbindliche Kaufpreiseinschätzung eines Maklers löst auch ein großes Problem der Privatverkäufer. Wie die Studienergebnisse zeigen, hätten sich 75 Prozent leichter mit dem Immobilienverkauf getan, wenn sie bei der Bestimmung des Verkaufspreises eine realistische Empfehlung bekommen hätten. Die befragten Privatverkäufer, die einen Makler beim Verkauf beauftragt haben, können dies bestätigen: 84 Prozent sind der Ansicht, dass der Makler einen realistischen Verkaufspreis für ihre Immobilie festgelegt hat. Demnach bildet eine korrekte Wertermittlung die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Makler und Verkäufer sowie den späteren Verkaufserfolg.

Obwohl die Einholung einer Preiseinschätzung völlig unverbindlich ist, sind 87 Prozent der privaten Immobilienverkäufer der Meinung, dass durch jegliche Art der Hinzuziehung eines Maklers eine Bindung an diesen entsteht. „Die Vorstellung, einen Makler zu kontaktieren und um Rat zu bitten, und diesen danach nicht mehr loszuwerden, ist für viele Verkäufer höchst abschreckend. Doch es kommt erst mit der Unterzeichnung eines ordentlichen Vermarktungsauftrags zu einer rechtsgültigen Bindung an einen Makler“, sagt der Experte Nötzel.

Unsicherheit unter Privatkäufern: die Wahl des passenden Maklers

Die Vorbehalte gegenüber Maklern werden noch durch ein weiteres Ergebnis in der Umfrage unterstrichen: 63 Prozent der Immobilienverkäufer sind unsicher, welcher Makler der richtige ist. Gerade dabei kann eine unverbindliche Kaufpreiseinschätzung durch mehrere Makler hilfreich sein. Zudem lassen sich die Prozesse der Maklerauswahl digital leichter optimieren: „Über den Immobilienbewertungs- und Maklervergleichsrechner von realbest erhalten Verkäufer eine kostenlose Immobilienbewertung und Preiseinschätzungen von bis zu drei lokalen, unabhängigen Top-Maklern. Dadurch entstehen noch keine Verpflichtungen für den Verkäufer. Er kann die Makler und deren Einschätzungen unverbindlich vergleichen und wählt erst dann den für ihn passenden Makler aus. Online funktioniert das ohne großes Zeitinvestment und vor allem ohne Kontakte in die Branche, denn eine große Datenbank – wie die unsere – schlägt sowieso nur ortskundige und vertrauenswürdige Makler vor“, erklärt Mathias Baumeister, Gründer und Geschäftsführer von realbest.

[1] Die Online-Umfrage wurde im Auftrag von realbest und in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Promio.net unter 1.128 Deutschen im August 2016 durchgeführt.

Weitere Informationen zum Thema Makler finden Sie auch unter: http://www.realbest.de/immobilienverkauf/immobilienmakler/

 

Über die realbest Germany GmbH

 realbest ist Deutschlands erstes Online-Immobiliennetzwerk. Das Besondere: realbest verbindet die Vorzüge von digitalen Marktplätzen mit denen sozialer Netzwerke zu einem einzigartigen Market Network. Es geht um Transaktionen genauso wie ums Netzwerken. Somit geht realbest einen Schritt weiter als herkömmliche Immobilienplattformen. Bei realbest finden nicht nur Käufer und Verkäufer zusammen, sondern auch Makler, Vermittler und Finanzdienstleister. Alle Parteien, die an dem Kauf und Verkauf von Immobilien beteiligt sind, kommen an einem virtuellen Tisch zusammen. Dort erfolgen alle wesentlichen Schritte zur Transaktion digital. Damit sorgt realbest für eine schnellere Kaufabwicklung bei hoher Transparenz, an deren Ende der Bestpreis steht. Denn auch die Reichweite der Immobilienangebote erhöht sich durch das digitale Netzwerk, wodurch viel mehr Kundenpotenzial ausgeschöpft wird. Ziel der aufstrebenden Immobilienplattform ist es, ein dichtes Netzwerk zu schaffen in dem alle Beteiligten barrierefrei interagieren können, für einen sicheren und effizienteren Prozess bei Immobiliengeschäften. Weitere Informationen unter www.realbest.de

 

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