Bis zu 150 Euro Nebenkosten pro Monat: So viel kostet das Leben in Deutschland

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Miete, Lebensmittel und die regelmäßigen Ausgaben für Auto und Versicherungen. Wie viel das Leben in Deutschland tatsächlich kostet und wofür die Menschen hierzulande gerne mehr ausgeben würden, hat das größte deutsche Cashback-Portal Shoop.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. 

  • In Deutschland werden durchschnittlich zwischen 301 und 400 Euro für die Kaltmiete gezahlt
  • Auch Nebenkosten, Versicherungen und Kredite kosten monatlich bis zu 400 Euro
  • 59 Prozent der Deutschen würden mehr für den Urlaub ausgeben

Berlin, 28. März 2017. 2.758 Euro netto. Soviel Geld steht den Deutschen laut einer repräsentativen Umfrage des größten deutschen Cashbackportals Shoop.de durchschnittlich jeden Monat zur Verfügung. Wobei Männer mit 3.099 Euro deutlich mehr Geld zur Verfügung haben als Frauen (2.431 Euro). Dass dies in den meisten Fällen dennoch nicht für den großen Luxus reicht, wird beim Blick auf die monatlichen Ausgaben deutlich. Hier macht die Miete naturgemäß mit den größten Posten aus, denn die Netto-Kaltmiete liegt im bundesweiten Schnitt zwischen 301 und 400 Euro pro Monat. In Bundesländern wie Hessen und Rheinland-Pfalz zahlt knapp jeder Dritte (jeweils 31 Prozent) sogar zwischen 501 und 750 Euro für die Wohnung. Und in Brandenburg fallen bei immerhin 18 Prozent der Menschen Mietkosten von zwischen 751 und 1.000 Euro ohne Nebenkosten an.

Umfrage von Shoop.de zur Lebenssituation der Deutschen - monatliche Ausgaben

 

Nebenkosten und Versicherungen verkleinern den finanziellen Spielraum

Gerade die regelmäßig anfallenden Ausgaben wie Nebenkosten und Versicherungen reißen tiefe Löcher in das monatliche Budget deutscher Haushalte. Sie liegen im bundesweiten Schnitt jeweils zwischen 101 und 150 Euro pro Monat. In Sachsen-Anhalt zahlen 15 Prozent der Menschen sogar zwischen 201 und 250 Euro für Strom, Wasser und Heizung, wohingegen knapp jeder fünfte Brandenburger (18 Prozent) die gleiche Summe in Versicherungen investiert.

Für Lebensmittel werden in Deutschland durchschnittlich zwischen 201 und 250 Euro pro Monat ausgegeben – das sind rund 9 Prozent vom Netto-Haushaltseinkommen. Damit geben die Deutschen deutlich weniger für das leibliche Wohl aus als die europäischen Nachbarn: In Frankreich, Italien und Spanien zum Beispiel entfallen zwischen 13 und 15 Prozent auf Lebensmittelkosten.*

Etwas weniger Geld investieren die Deutschen dagegen in Dinge wie Kleidung, Medien und Kommunikation sowie Auto und Motorrad. Hier fallen pro Monat durchschnittlich Ausgaben von jeweils 51 bis 100 Euro an. Freizeit und Kultur lassen sich die Deutschen dagegen nur zwischen 1 und 50 Euro kosten.

Urlaub und Sparen sind monatlich fest eingeplant

Etwas mehr Geld wird dagegen für den Urlaub reserviert. So geben die Deutschen durchschnittlich zwischen 51 und 100 Euro pro Monat fürs Reisen aus. Besonders groß scheint das Fernweh in Mecklenburg-Vorpommern zu sein. Hier investiert immerhin knapp jeder zehnte Bürger (9 Prozent) monatlich sogar zwischen 401 und 500 Euro in Erholungstrips. Und auch in Hamburg und Bayern zahlen jeweils zehn Prozent der Menschen zwischen 151 und 200 Euro pro Monat für ihren Urlaub.

Neben dem Reisen liegt den Deutschen aber auch das Sparen am Herzen. So wandern hierzulande durchschnittlich zwischen 51 und 100 Euro pro Monat in den Sparstrumpf. Und das obwohl bei vielen Menschen gleichzeitig auch monatliche Kredite, Hypotheken oder Leasingraten in gleicher Höhe (51 bis 100 Euro) anfallen. Dabei liegt die Sparquote in Hamburg besonders hoch. Hier legt jeder zehnte Bürger monatlich sogar zwischen 201 und 250 Euro auf die hohe Kante. Entgegen des weit verbreiteten Rufs sparen 29 Prozent der Baden-Württemberger überhaupt nicht und weitere 29 Prozent von ihnen füttern das Sparschwein monatlich mit lediglich zwischen 1 und 50 Euro.

Mehr für den Urlaub und den Sparstrumpf

Fragt man die Deutschen wie viel Geld sie monatlich bräuchten, um so leben zu können, wie sie es sich wünschen, fällt die Antwort mit 4.146 Euro deutlich höher aus, als das momentane Durchschnittseinkommen. Dabei bräuchten Männer mit knapp 5.569 Euro pro Monat wesentlich mehr finanzielle Mittel als Frauen (2.523 Euro). Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer werden ebenfalls Unterschiede deutlich. So würden sich die Berliner mit einem eher bescheidenen Betrag von 2.000 Euro pro Monat zufriedengeben, wohingegen die Baden-Württemberger erst mit einem Betrag von rund 7.557 Euro wirklich sorglos leben könnten.  Stellt sich die Frage, was aus dem sparsamen Schwaben geworden ist?

Was würden die Deutschen aber mit mehr Geld anfangen? Sie würden es auf keinen Fall in Luxusartikel wie Schmuck, Uhren oder Designerkleidung investieren (19 Prozent). Die Mehrheit würde mit den zusätzlichen finanziellen Mitteln stattdessen mehr für den Urlaub ausgeben (59 Prozent) und mehr sparen (59 Prozent). Deutschland ist und bleibt also ein Land der Urlauber und Sparfüchse.

*Quelle: www.destatis.de

 

Über die Studie
Die repräsentative Umfrage wurde im Februar 2017 mit 1.076 Teilnehmern im Auftrag von Shoop.de von einem Online-Marktforschungsinstitut durchgeführt.

Über Shoop.de
Shoop.de ist der erfolgreichste Cashback-Loyalty Anbieter Deutschlands. Das Unternehmen wurde 2010 als Qipu.de von Fabian Spielberger, Tim Gibson, Paul Nikkel in Berlin gegründet und im August 2016 in Shoop.de umbenannt. Seit 2014 ist Veit Mürz Geschäftsführer. Mit dem Cashback-Prinzip von Shoop.de etabliert sich in Deutschland ein neues Bonusprogramm, das Kunden und Partnern attraktive Vorteile bietet. Statt Herzchen oder Treuepunkte wird hier bares Geld ausgezahlt. Mehr als 600.000 Shoop.de-Mitglieder nutzen bereits attraktive Cashback- und Gutscheinangebote von über 2.000 Partner-Shops unter anderem aus den Bereichen Reisen, Elektronik, Mobilfunkverträge, Fashion und Beauty.

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